Heute soll ja so rein wettermäßig der schönste Ostertag sein. Das musste ich unbedingt ausnutzen; außerdem brauchte ich die kleine Auszeit nach der Woche an Fahrdienst und dem Stress mit unseren drei Pflegefällen dringend. Letztere haben es ja tatsächlich geschafft, dass ich schon seit Tagen kaum noch ’ne Nacht vernünftig durchschlafen konnte, denn andauernd war irgendwas. Ursprünglich hatte ich heute ins Moor gewollt, aber nachdem ich gestern total groggy – die Grippe von vergangener Woche und die immer noch vorhandene Sekundärinfektion wirken nach – ins Bett gefallen war, schlossen sich elf Stunden an Nachtschlaf an. Für’s Moor war’s damit morgens schon zu spät. Deswegen ab in den Wald. Und ich muss sagen: Es scheint tatsächlich Frühling zu werden! Gestern beim Fahren sah ich schon den ersten Storch und heute im Wald liefen mir die ersten Molche über den Weg. Die Kröten sind aber wohl noch nicht da – kein Wunder, wenn morgens noch der Frost im Boden steckt. Es wurde ein schöner Rundgang mit dem Hauptaugenmerk auf den kleinen Dingen, die man sonst so schnell und so leicht übersieht. Neun Bilder: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!