„Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, sondern wie wir sind.“
(Anais Nin)

Habt ihr Lust auf einen Ausflug in den Mikrokosmos? Vergangene Woche beim Fahren ist mir aufgefallen, dass in diesem Jahr zumindest in unserer Gegend überdurchschnittlich viele Bienenweiden angepflanzt worden sind. Nicht, dass sich dadurch die extrem zurück gegangene Anzahl der Bienen erhöht hätte. Aber immerhin: Die paar Tierchen, die noch da sind, finden hervorragende Nahrung. Wie sieht eine Bienenweide aus? Das ist zumeist in erster Linie ein Sonnenblumenfeld. Dazwischen wachsen alle möglichen anderen Wildblumen – leider aber auch mitunter hüfthohe Brennnesseln und brusthohe Disteln. Zudem gibt es Legionen von angriffslustigen Bremsen, die nur darauf warten, den Besucher als unfreiwilligen Blutspender zu missbrauchen. Das Betreten einer Bienenweide erfordert daher auch gewisse Schutzvorkehrungen. Dessen ungeachtet liefern gerade die Sonnenblumen phantastische Beispiele für natürliche Strukturen und so war ich gestern mal nachmittags auf Fototour – bis ich dann doch gezwungenermaßen vor den widerlichen, aggressiven, facettenäugigen, geflügelten Blutsaugern flüchten musste. Hier ist mal ein Dutzend Aufnahmen solcher Strukturen. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!