Na ja … – gestern war da also diese Jahrhundert-Mondfinsternis. Die habe ich versucht abzulichten. Wobei das mit dem Ablichten ja immer so eine Sache ist, wenn man Finsternis vor Dunkelheit fotografieren will. Das funktionierte erst beim x-ten Versuch und auch dann nicht wirklich gut. D. h. 1/60 Sek. Belichtung bei Blende 5,2 und einer Empfindlichkeit von ISO 6400. Auf dem Bildschirm der Kamera war nahezu nichts zu sehen. Es grenzt schon beinahe an ein kleines Wunder, dass sich aus der Fotoserie dennoch in Grenzen und mit bösem Tricksen etwas rausholen ließ. Ich meine, es ist nicht unmöglich, eine Mondfinsternis auf’s Bild zu bannen. Aber verdammt schwierig. Wenn der Mond im Perigäum steht, dann reicht das Licht normalerweise gerade so eben dafür aus. Gestern stand er aber im Apogäum und da machte es sich schon überdeutlich bemerkbar, dass das Licht quadratisch zur Entfernung abnimmt. Trotzdem: Drei Aufnahmen. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Schön geht aber anders; das weiß ich selber …