Einmal ein Iltis, häufiger der Marder, einmal eine Wildkatze, mindestens fünf verschiedene Hauskatzen und ein übermäßig fetter Igel. Beinahe täglich die gleich rudelweise auftretenden Sch…-Waschbären, die seit rund einer Woche obendrein auch noch versuchen, die Wildkamera abzureißen. Habe deswegen zu einer Gegenmaßnahme gegriffen und Süßes an deren Lieblingsplatz ausgelegt. Weil wir da ja auch diese Millionenmetropole von Wespen haben. Wenn also die Wespen auf das Süße fliegen und von den Waschbären genervt werden, dann … Hat leider nicht funktioniert. Weil: Momentan, bedingt durch die Hitze, gären schon viele Beeren. Dann entsteht in denen Alkohol. Den kübeln die dussligen Wespen weg, diese Schluckspechte! Wenn dann viel später die Waschbären aufschlagen sind die Wespen schon hackevoll – breit wie ’ne Natter und rund wie’n Lenkrad – und pennen ihren Rausch bis in den Vormittag aus. Deswegen klappt das mit dem Waschbärenverscheuchen durch die Wespen nicht. Ökologische Zusammenhänge verdeutlicht am Beispiel des Zusammenwirkens von Waschbären, Wespen und Alkohol: Natur funktioniert eben nicht immer so wirklich einfach. Zusätzlich ist jetzt noch Meister Reinecke – sprich ein Fuchs – im Garten hinzu gekommen. Der taucht aber immer erst dann auf, wenn die Waschbären schon wieder abgezogen sind. Fehlen eigentlich nur noch Wolf und Luchs und dann ist das Raubtiersammelsurium im Garten komplett. Fünf automatische Nachtaufnahmen mit der Wildkamera: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!