„Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt‘ du sie dumm, ich halt‘ sie arm!“
(Reinhard Mey in „Sei wachsam„)

Dummheit ist das Gegenteil von Bildung, aber: Bildung, was ist das eigentlich? Sucht man nach EINER allgemeingültigen Definition dafür, dann findet man nichts. Stattdessen aber findet man VIELE unterschiedliche Definitionen, von denen mir drei Stück noch am zutreffendsten erscheinen:

„Bildung ist der Erwerb eines Systems moralisch erwünschter Einstellungen durch die Vermittlung und Aneignung von Wissen derart, dass Menschen im Bezugssystem ihrer geschichtlich-gesellschaftlichen Welt wählend, wertend und stellungnehmend ihren Standort definieren, Persönlichkeitsprofil bekommen und Lebens- und Handlungsorientierung gewinnen. Man kann stattdessen auch sagen, Bildung bewirke Identität.“ (Henning Kössler)

„Skepsis und Kritik stellen wesentliche Merkmale der Bildung dar: Differenzieren und Unterscheiden legen die Grundlage für selbständiges Ermessen und eine souveräne Urteilskraft, schärfen und relativieren das individuelle Weltbild. Bildung zielt auch auf das Offene und Mögliche, das innerhalb der Sachzwanglogik aus den Augen gerät. In der im Bildungsbegriff verankerten Anerkennung der verschiedenen und gleichrangigen Lebensformen liegt zudem ein radikal-demokratisches Element.“ (Tobias Prüwer)

„Der Begriff ist abgeleitet vom ‚Bild‘, einer Sache Gestalt und Wesen zu geben. Das Wort Bildung ist heruntergekommen zur Bezeichnung bloßen Formalwissens. Bildung ist dann nicht weit von Einbildung entfernt oder bezeichnet nur das, was gesellschaftliches Nützlichkeitsdenken der Herrschenden gerade für wichtig erachtet.“ (Bernward Hoffmann)

Was sagen diese Definitionen aus bzw. welche Eigenschaften lassen sich aus ihnen für einen gebildeten Menschen ableiten? Das sind:
– Wissen,
– Urteilsvermögen,
– Selbstbewusstsein,
– Toleranz,
– Akzeptanz,
– Mitbestimmung.
Was Bildung aber nach Bernward Hoffmann eben nicht ist, ist das Aneignen von bloßem Formalwissen. Und an dieser Stelle wird es echt interessant, denn unser deutsches Bildungssystem legt den Schwerpunkt ja eben genau auf die Aneignung von Formalwissen. Anders gesagt: Wir bilden Fachidioten aus aber eben keine selbst denkenden Menschen. Warum verhält sich das so? Für die Wirtschaft ist es durchaus von Vorteil, denn sie erhält normierte Arbeitskräfte, die beliebig austauschbar geworden sind. Mehr noch: Wenn besagte Arbeitskräfte immer nur Projekte nach Schema F bearbeiten und nicht selbst denken, dann festigt das obendrein bestehende Hierarchien. Es ist nur logisch, dass man dann aber auch keine gravierenden Neuerungen mehr erwarten kann, doch will man die überhaupt haben? Falls ja, dann kann man ja immer noch nach ausländischen Fachkräften rufen!

Unsere Bildung hierzulande gerät damit immer mehr zur Bildungsmisere. Ist die vielleicht sogar beabsichtigt, also gewollt? Dazu nochmal Bernward Hoffmann: „[Bildung] bezeichnet nur das, was gesellschaftliches Nützlichkeitsdenken der Herrschenden gerade für wichtig erachtet.“ Werfen wir jetzt mal einen Blick auf den Bundeshaushalt 2019. Da sind für die Bildung gerade mal schlappe 5,1% vorgesehen. Ist das mehr oder weniger als in den vergangenen Jahren? Ich habe die betreffenden Zahlen mal rausgesucht:
2015: 5,1% = 15,3 Milliarden €
2016: 5,2% = 16,4 Milliarden €
2017: 5,3% = 17,6 Milliarden €
2018: 5,2% = 17,5 Milliarden €
2019: 5,1% = 18,2 Milliarden €
Prozentual ist das ungefähr gleich geblieben. Bezogen auf die absoluten, reinen Ausgaben ist ein leichter Aufwärtstrend feststellbar. Aber eben nur ein leichter Aufwärtstrend. Reicht der eigentlich aus?

Zeitgleich werden doch marode Schulgebäude sowie zuwenig Lehrkräfte beklagt und die Politik versichert medienwirksam, etwas gegen derartige Missstände unternehmen zu wollen. Ebenfalls zeitgleich kennen die Preise nur eine einzige Richtung. Besonders im Bereich der höheren Bildung – also beim Studium – sind es gerade die exorbitant gestiegenen Wohnkosten, die einer Bildung im Wege stehen. Mit anderen Worten: Das, was seitens des Staates an reinem Geld mehr für Bildung ausgegeben wird, reicht nicht einmal annähernd, um die Teuerungsrate auszugleichen! Darunter leidet dann natürlich der gesamte Bildungssektor. Die Folgen sind bekannt: Lehrkräfte, die sich gezwungenermaßen in den maroden Schulgebäuden selbst im Rahmen von Renovierungsarbeiten handwerklich betätigen (müssen), für sinnvollen Unterricht viel zu große Klassen, in Obdachlosenunterkünften nächtigende Studenten, Lehrkräfte mit Verträgen, die zwischen Befristung und H4-Bezügen wechseln, die zeitweise Umschichtung der Lehrkräfte von Schule zu Schule, keine Mittel für vielversprechende Forschungsprojekte (sondern stattdessen nur der Verweis auf Drittmittel seitens der Wirtschaft) usw.

Was dabei herauskommt, habe ich während meiner eigenen Lehrtätigkeit selbst erlebt, nämlich Achtklässler, denen flüssiges Lesen oder der Dreisatz fremd sind – Fähigkeiten, die eigentlich schon in der sechsten, spätestens aber in der siebten Klasse vorhanden sein sollten. Das setzt sich dann selbstverständlich fort, so wie bspw. im vergangenen Jahr, als Abiturienten schon an der Bruchrechnung scheiterten: Weil das Geld nicht reicht sinkt unser Bildungsniveau! Genau das aber bestätigt einen Verdacht, den ich schon seit längerer Zeit hege: Was noch vor vierzig oder fünfzig Jahren gerade für einen Realschul- oder Fachschulabschluss ausreichte, das ist heute Gegenstand von Abitur und Bachelor!

Noch einmal die Frage: Ist das vielleicht sogar beabsichtigt? An dieser Stelle ist ein kleiner Exkurs notwendig, denn hier kommt der Soziologe Colin Crouch, Professor an der University of Warwick und Mitglied am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, ins Spiel. Seiner Einschätzung nach handelt es sich um vier Merkmale, die eine Postdemokratie – also um eine Herrschaftsform, die nach der Demokratie kommt und die auch oberflächlich gesehen noch eine ist, in Wirklichkeit aber eher totalitär-faschistoide Merkmale an den Tag legt – kennzeichnen. Warum m. E. Deutschland schon seit geraumer Zeit keine Demokratie, sondern stattdessen eine Postdemokratie ist, werde ich nachfolgend anhand einiger einfach nur mal so herausgegriffener Beispiele von vielen einmal erläutern. Den Beispielen vorangestellt werden immer zuerst die eine Postdemokratie kennzeichnenden Merkmale gemäß der Einschätzung von Colin Crouch.

1. Demokratische Rituale und Institutionen bestehen zwar auf allen gesellschaftlichen Ebenen fort und funktionieren – oberflächlich betrachtet – so, als wären sie das tragende Skelett des Staates, tatsächlich sind sie aber für die realen politischen Entscheidungsprozesse nahezu irrelevant.
– Beispiel: Es gibt zwar Wahlen, aber keine Veränderungen, weil die Politiker nicht das für richtig halten, was der Wähler will.
– Beispiel: Die öffentliche Meinung wird seitens der Medien gemacht, wobei sich besagte Medien in den Händen einer weniger Reicher befinden, welche den Inhalt der Gehirnwäsche vorgeben. Oder, vereinfacht ausgedrückt: „BLÖD macht deine Meinung!“
– Beispiel: Der Staat kassiert gnadenlos Steuern vom Fußvolk und gestattet den Reichen Abschreibungen und Schlupflöcher bis hin zur Steuerfreiheit.
– Beispiel: Gesetze werden nur noch von Reichen für Reiche und zur Ausbeutung bzw. Enteignung des Volkes gemacht (z. B. H4, Dumpinglöhne, Mindestlohn).
– Beispiel: Entscheidungen vom Bundesverfassungsgericht werden dadurch missachtet, dass sie keinen Eingang in die Politik finden (Stichwort Sanktionspraxis).

2. Parteipolitik und Wahlkämpfe sind von den Inhalten der späteren Regierungspolitik weitgehend entkoppelt. Personalisierte Wahlkämpfe dominieren anstelle gesellschaftlicher Debatten über Alternativen der Entwicklung des Gemeinwesens.
– Beispiel: Die Regierung Merkel propagiert vor den Wahlen ein No-Spy-Abkommen, welches es hinterher nie gegeben hat.
– Beispiel: O-Ton Merkel „Mit mir als Kanzlerin wird es keine Mehrwertsteuererhöhung geben“ und prompt wurde die Mehrwertsteuer erhöht.
– Beispiel: Aus dem „Das Wir entscheidet“ im SPD-Wahlkampf ist real ein „Das Ich entscheidet“ geworden.
– Beispiel: Pippi Nahles bzw. Andrea Langstrumpf macht sich die Welt wie sie ihr gefällt.
– Beispiel: Armut und Massenverelendung werden als reine Definitionsfrage hingestellt.

3. Der konkrete Inhalt der Politik wird hinter den Kulissen, im Zusammenwirken von politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern, bestimmt.
– Beispiel: TTIP, TiSA und CETA haben den Wähler nichts anzugehen.
– Beispiel: Mit Steuergeldern finanzierte Errungenschaften des Allgemeinwesens werden an Unternehmen verkauft, ohne den Steuerzahler zu fragen (Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren).
– Beispiel: Wichtige Entscheidungen werden dann durchgepeitscht, wenn das Volk durch irgendein (notfalls konstruiertes) Ereignis abgelenkt worden ist.
– Beispiel: O-Ton Merkel „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt.“
– Beispiel: Den Geheimdienstkontrolleuren werden seitens der Regierung unverzichtbare Informationen vorenthalten.
– Beispiel: Rechte Gewalt (Stichwort NSU) wird durch V-Leute des Verfassungsschutzes geduldet, wenn nicht sogar aktiv unterstützt bzw. angezettelt.
– Beispiel: Lt. Gesetz gehen derartige Täter straffrei aus, da sie im staatlichen Auftrag gehandelt haben.
– Beispiel: Whistleblowing nebst Publikation und damit investigativer Journalismus wird zum Straftatbestand gemacht.

4. Das Volk ist zwar nicht de jure, aber sehr wohl de facto entmachtet.
– Beispiel: Tarifeinheitsgesetz zum verdeckten Verbot kleiner Gewerkschaften und Einschränkung des Streikrechts.
– Beispiel: Bei Rechtsstreitigkeiten gewinnt i. d. R. derjenige, für den die Kosten von Gutachtern, Anwälten und die Prozessgebühren keine Rolle spielen oder ein Straftäter kauft sich frei, womit ausschließlich Reiche begünstigt werden.
– Beispiel: Politische Aktivität setzt ein Finanzpolster voraus, das für Verarmte illusorisch ist. Somit stellen sich nur „Bessergestellte“, denen die Lebensverhältnisse von Otto Normalverbraucher unbekannt sind, zur Wahl. Wahlen werden werden damit zur Wahl zwischen Pest und Cholera.
– Beispiel: Will ein Armer im SGB-II-Bezug prozessieren, dann muss er gegenüber dem Jobcenter die Finanzierung seines Anwalts offenlegen, was ihm im Falle entsprechender Finanzmittel als Sozialbetrug ausgelegt werden kann. Dadurch bleibt der Rechtsweg vielen Armen versperrt.
– Beispiel: Vorratsdatenspeicherung und Bestrebungen zum Abschaffen des Bargeldes, woraus eine totale Kontrolle resultiert.

Faschistoide Strukturen und Tendenzen (Menschen, die durch Arbeitszwang ihrer Grundrechte beraubt werden und die einer Residenzpflicht unterliegen, sobald sie arbeitslos geworden sind, im Gegenzug die „systemrelevant-alternativlose“ Rettung zockender Bankster, anstatt sie zur Verantwortung zu ziehen, vorsätzlich belogene Geheimdienstkontrolleure usw.), wie sie in einer Postdemokratie an der Tagesordnung sind, kennzeichnen aber leider auch totalitäre Regime. Regime, in denen der einzelne Mensch nichts zählt. Solche Regime trachten danach, ihr Volk bestmöglich zu kontrollieren, während es sich in einer wirklichen Demokratie genau umgekehrt verhält, denn dort kontrolliert das Volk die Regierung. Wer jetzt wissen will, ob wir eine Demokratie oder eine Postdemokratie haben, der muss sich folglich nur eine einzige, simple Frage selbst beantworten: Haben wir den gläsernen Staat oder den gläsernen Bürger?

Es scheint mir bei den totalitären Tendenzen ein gewisses und sich beständig wiederholendes Muster zu geben:
– Eine selbsternannte „Elite“, der ihre Untertanen ziemlich egal sind, solange die nur funktionieren und anstandslos mitlaufen.
– Angst und Propaganda, um die Untertanen „auf Linie“ zu bringen, sprich um sie zu disziplinieren.
– Ablenkung, um die nicht auf dumme Gedanken kommen zu lassen.
– Konstruieren eines Feindbildes, gegen das sich etwaig auftretende Gewalt richten kann.
Dumme Gedanken sind in diesem Kontext selbstverständlich Wissen, Urteilsvermögen, Selbstbewusstsein, Toleranz, Akzeptanz und Mitbestimmung. Eben das, was Bildung in ihrem Kern ausmacht. Untertanen mit solchen Eigenschaften gilt es zu vermeiden, denn die gefährden die hohe Position der selbsternannten „Eliten“. Und wie vermeidet man so etwas? Ganz einfach: Indem man die Bildung auf das gerade so eben noch notwendige Niveau zurückfährt.

Es gab in diesem unserem Lande schon einmal Regime, die nach obigem Muster vorgegangen sind. Eins davon waren die Nazis. Ihr „Tausendjähriges Reich“ bestand gerade mal ein Dutzend Jahre und endete in Blutbädern und Völkermord. Dann war da noch die DDR. Dort gab es einen Aufstand, nämlich am 17. Juni 1953 und der wurde blutig niedergeschlagen, weshalb sie schließlich gut vier Jahrzehnte lang von Bestand war. Bis sie letztlich durch ein Ereignis, das ich mal als „unblutigen Bürgerkrieg“ bezeichnen möchte, beseitigt wurde. Immer gab es eine so genannte „Elite“, die von der Bevölkerung entfremdet war. Immer machten die Medien im Sinne besagter „Elite“ Propaganda. Immer regierte auch die Angst, weil sich überall willfährige Erfüllungsgehilfen fanden. Immer wurden der Bevölkerung Informationen, welche ein kritisches Umdenken hätten bewirken können, vorenthalten.

Und heute? In unserer Postdemokratie wiederholt sich das dargestellte Muster. Egal ob Politik oder Wirtschaft – was im Grunde genommen auch gar nicht mehr wirklich zu trennen ist – existiert da eine „Elite“, die unter sich bleibt und die macht, was sie will, ganz gleich, welche Partei man man auch wählt. Die Medien gehören den Wirtschaftsmagnaten oder haben das zu bringen, was ihre Bosse – denen das Parteibuch zur Position ganz oben verholfen hat – bestimmen. Unabhängig sind sie nicht mehr. Kritisch bestenfalls noch zum Schein, also oberflächlich. Tatsächlich aber machen sie Propaganda, denn das ist ihre Aufgabe. Ganz aktuelles Beispiel: In Frankreich gehen die Menschen zu Tausenden auf die Straße und blockieren Autobahnen, um gegen die hohen Spritpreise zu protestieren. Bringen unsere Medien etwas davon? Selbstverständlich nicht, denn stattdessen wird ganz groß über Macrons Friede-Freude-Eierkuchen-Besuch bei Merkel berichtet. Ist das ausgewogen und informierend? Oder vielleicht doch einseitig und damit Propaganda?

Die o. e. Angst ist die Angst vor dem Jobverlust und davor, keinen adäquaten Lebensstandard mehr halten zu können – aka Hartz-IV. Willfährige Helfer zum Kanalisieren der Angst sind Menschen mit Allmachtsphantasien in so mancher Behörde bzw. staatlichen Institution (Stichwort Jobcenter). Und um die Menschen zu beeinflussen präsentiert die Glotze einen Mix aus seichtester, hirnzersetzender Unterhaltung, ewig gleichen Krimis und so genannten „Talkshows“, in denen Politclowns ihrem Populismus fröhnen können. Dazu kommen noch der ablenkende Handy-Wahn und der (geschürte) Hass auf sozial Unterprivilegierte sowie auf Migranten. Das darf natürlich auch keiner bemerken. Gebildete Menschen würden das aber wahrscheinlich tun. Merkt ihr was? „Halt‘ du sie dumm, ich halt‘ sie arm!“ sang Reinhard Mey. Und eben darauf läuft es doch hinaus: Bildungsmisere und Postdemokratie gehen Hand in Hand, weil die Bildung der Postdemokratie diametral entgegen steht!

Wer arm ist kann sich keine Bildung erlauben. Wer sich keine Bildung erlauben kann, den kann man für dumm verkaufen. Im ganz großen Stil durchgezogen sichert das die Existenz einer Zeckenkaste, die sich selbst als „Elite“ versteht. Fällt euch nochwas auf? Es ist das gleiche Muster wie im Dritten Reich und wie in der DDR. Beide Regimes waren nicht von Bestand. Warum nicht? Weil es irgendwann an’s Eingemachte geht, nämlich spätestens dann, wenn nichts Vernünftiges mehr zum Beißen auf den Tisch kommt. Weil Waren und Besitztümer zu ungleich verteilt worden sind und man den Falschen dafür die Schuld gab. Genau das erleben wir gerade wieder. Es liegt an jedem Einzelnen, ob er dabei mitlaufen oder dagegen aufstehen will. Und, wie schon gesagt: Derartige Verhältnisse enden irgendwann! Wer dumm ist, der sucht sein Heil dabei in der Gewalt. Wer gebildet ist, versucht dem Problem gewaltfrei Herr zu werden. So oder so: Unsere „Eliten“ sind gerade dabei, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln. Und so, wie es aufgrund der Bildungsmisere aussieht, sind sie offensichtlich durchaus dazu bereit, auf diesem Irrweg über Leichen zu gehen.