Morgens also die totale Mondfinsternis, der Blutmond. Bin deswegen extra ’ne halbe Stunde früher aufgestanden. Selbstverständlich versuchte ich auch, das zu fotografieren. Wobei … ein Schatten in der Nacht ist nicht wirklich gut abzulichten. Die Aufnahmen, die während der totalen Phase der Verdunkelung entstanden sind, zeigten anfangs gar nichts. Auf dem Bildschirm der Kamera war ja zuvor auch schon nichts zu sehen gewesen – eine Bridge ist nun einmal kein Planetarium. Nach der Bearbeitung präsentierte sich rundes, rötliches Farbrauschen auf eckigem, dunklem Farbrauschen: Ein Fall für die Tonne.

Erst als der Mond so langsam die totale Phase verließ gelangen mir noch ein paar halbwegs brauchbare Aufnahmen. Obwohl – gut geht anders, echt jetzt. Kurz gesagt: Es wurde ein ähnlich verheerendes Ergebnis wie schon im Juli diesen Jahres erzielt. Ich hätte gerne noch mehr Bilder geschossen, musste aber zur Arbeit (es hat mich nämlich ’ne geschlagene halbe Stunde gekostet, bei -7°C den Eisklumpen von Kleinbus soweit frei und in Gang zu kriegen, dass ich losfahren konnte). Es ist aber auch wirklich ein Kreuz mit diesen verdammten Mondfinsternissen: So richtig üben kann man da nämlich nicht. Dazu liegen die Ereignisse zeitlich zu weit auseinander. Die nächste Gelegenheit bietet sich erst am 31.12.2028. Hier sind mal die drei Aufnahmen, die so halbwegs (aber auch wirklich nur halbwegs!) vorzeigbar sind. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!