Eigentlich müsste es jetzt draußen klirrekalt mit Schnee und Eis sein. Ist es aber nicht – erzähle mir bloß keiner, dass wir keine Klimaerwärmung hätten! Die Sonne scheint und das Thermometer zeigt 12°C an. Es ist trocken. Die Rufe der Meisen sind allgegenwärtig und das laute „Klü-Klü-Klü“-Lachen des Grünspechts ist überall zu hören: Ein erster Vorfrühlingstag zeigt, dass die Natur den Winterschlaf so langsam beendet hat. Höchste Zeit für einen Rundgang durch die Felder und an der Aue entlang. Viel zu lange schon hatte das deprimierende Grau-In-Grau angehalten. An der Aue schwirrt da unvermittelt und mit wahnwitzigem Tempo so ein fliegendes Diadem an mir vorbei. Es ist der Eisvogel, den ich vor 33 Jahren einmal vor die Kamera bekommen habe und seither leider nicht mehr. Egal, dann müssen eben die ersten Frühlingsblumen – die Krokusse und die Schneeglöckchen – als Motive herhalten. So wie in jedem Jahr. Und in jedem Jahr präsentieren die Frühlingsblumen sich immer wieder anders. Sieben Fotos – draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!