Honig kaufe ich immer von örtlichen Imkern, weil der besser und z. T. auch billiger als das zusammengekippte Zeug aus dem Discounter ist. Normalerweise wird das Glas aufgedreht, was rausgenommen und wieder zugedreht. Bis mein Blick irgendwann mal zufällig auf die Deckelinnenseite fiel. Da stand ein „Honig-Bananeneis-Rezept“ drauf. Hm… – könnte man ja vielleicht mal ausprobieren. Gestern hat unsere hiesige Eisdiele wieder eröffnet und die Speiseeissaison 2019 eingeläutet. Warum nicht mal mit selbstgepanschtem Eis nachziehen? Vielleicht ist’s ja sogar genießbar. Gesagt, getan. Das Ergebnis: Die Cremigkeit kriegt man ohne Eismaschine offensichtlich nicht hin. Aber geschmacklich wird ausnahmslos JEDES käufliche Speiseeis auf die hinteren Plätze verwiesen. Hier ist das Rezept – aber bitte mit Sahne!

Menge: knapp 1 Liter
Zeitbedarf: 40 Minuten

Zutaten:
4 kleine Bananen, möglichst sehr reif
80g Honig
1 Zitrone (d. h. den Saft davon)
250ml Schlagsahne

Zubereitung:
Die Bananen schälen, ggf. dunkle Stellen entfernen und pürieren. Die Zitrone entsaften. Rund 80g Honig abwiegen (u. U. bei festem Honig nicht ganz einfach) und zusammen mit dem Zitronensaft zum Bananenpüree geben. Alles gut vermischen (Pürierstab). In einem anderen Behälter die Sahne steif schlagen und anschließend in die Schale mit dem Püree geben, dann die Bananen vorsichtig mittels Kochlöffel unterheben, so dass noch möglichst Luft in der Sahne verbleibt (je mehr Luft desto cremiger). Die Masse in ein geeignetes Gefäß füllen und über Nacht gefrieren lassen. Wohl bekomm’s!