PMP steht für „Paprika-Mett-Pilze“. Kam so: Unsere Paprikas draußen hatten den ersten Frost abgekriegt und nahmen das sehr, sehr übel. D. h. sie begannen zu faulen und mussten unbedingt schnellstmöglich weg (hat auch keinen Zweck, vorgezogene Pflanzen zu kaufen, denn dann reicht u. U. frostbedingt die Vergetationsperiode nicht mehr – die Pflanzen selbst zu ziehen ist allemal sinnvoller). Wenn man jetzt aber die schlechten Stellen wegschneidet, dann kann man keine gefüllten Paprika mehr davon machen. Ergo Plan B: Die freie Improvisation! Herausgekommen ist die PMP-Pfanne. Schmeckt hervorragend, kostet pro Gericht ungefähr 3,50€ und hält lange vor.

Portionen: 6
Zubereitungszeit: 1,5 Stunden

Zutaten:
3 kleine Zwiebeln
4 kleine Paprika
500g Schweinemett
500g Cevapcicci
200g Zwiebelmettwurst
ca. 200g Champignons (oder beliebige andere Pilze; etwa 1 Dose)
2 TL zerkleinerte Chilis (auch Tiefkühlware)
Öl
ca. 40g Kräuter- oder/und Knoblauchbutter
Gewürze nach Belieben
200g Reis
ca. 0,4l Wasser

Zubereitung:
Eine 28cm-Pfanne mit dem Öl beaufschlagen und die zerkleinerte Butter hinzufügen. Sachte erwärmen bis die Butter geschmolzen ist. Kräuter- und Knoblauchbutter (gerne auch gemischt) geben dem Ganzen eine besonders würzige Geschmacksnote. Zwischenzeitlich die Zwiebeln enthäuten und zusammen mit dem Paprika kleinschneiden. In die Pfanne geben und etwa 10 Minuten anbraten, so dass die Zwiebeln glasig sind. Anschließend das Mett, die zerkleinerten Cevapcicci (gefrorene Cevapcicci bei viermal 3 Minuten 200W i. d. Mikrowelle auftauen), die Wurstmasse sowie die Pilze und die Chilis hinzufügen. Danach würzen und alles gut vermischen. Nun für eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze und unter häufigem Umrühren garen (Pfanne sollte geschlossen sein). Nach Ablauf einer Viertelstunde kann schonmal probiert und ggf. nachgewürzt werden. Parallel dazu das Wasser in einem separaten Topf zum Kochen bringen. Den Reis als Beilage in das kochende Wasser geben, kurz aufkochen, anschließend abschalten und ziehen lassen bis die Wurstpfanne fertig gegart ist (knapp 30 Minuten). Wohl bekomm’s!