AK steht für „Apfel-Kartoffel“, also Apfel-Kartoffel-Plätzchen. Eigentlich handelt es sich um eine etwas trickreiche Kartoffelpuffer-Variante, eigentlich rein vegetarisch. Ich sah das im Vorbeigehen so mit einem Auge im Fernsehen und dachte, dass es ja doch recht lecker aussieht – auch wenn mir bei vegetarischen Rezepten normalerweise zuwenig Fleisch dabei ist. Ergo probieren wir das doch mal aus und Zimt sowie Apfel ist ja auch für die kalte Jahreszeit genau passend. Ich recherchierte das Grundrezept im Internet – es stammte aus einer Gesundheitssendung – und stellte fest, dass das so nicht hinhauen kann, weil Zutaten und Zubereitung nicht wirklich zusammen passten. Daher war Rumprobieren angesagt und besagtes Rumprobieren erwies sich durchaus als voller Erfolg. Allerdings: Mit Küchenmaschine und zig Schalen macht das einen Riesenhaufen an Abwasch und beim dritten AK-Plätzchen hebt sich bereits die Schädeldecke – mit nur 4 Äpfeln und 800g Kartoffeln reicht’s auch noch; das unten angeführte Rezept gilt daher eher für Ausgehungerte. Wieviel das Gericht kostet kann ich nicht genau sagen, doch müsste der Preis grob geschätzt bei ungefähr 3€ pro Portion liegen. Und es schmeckt saugut… !

Portionen: 5 (3 AK-Plätzchen pro Person)
Zeitbedarf: 2 Stunden (mit Vortag)

Zutaten:
5 Äpfel
1kg Kartoffeln
250g Schwarzbrot (entspricht etwa 1/2 Packung bzw. 4-5 Scheiben)
200ml Apfelsaft
1 Bund Petersilie
3 TL Zimt
3 Eier
Salz
Pfeffer
2 375g-Gläser Hirtenkäse
Paniernehl
Apfelmus
ggf. Minibratwurst als weitere Beilage

Zubereitung:
Am Vortag das Schwarzbrot in eine Schüssel zerkleinern (nahezu krümeln) und im Apfelsaft einweichen (abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren). Die Kartoffeln waschen, schälen, waschen und mittels Küchenmaschine zu möglichst kleinen Raspeln verarbeiten. Die Äpfel abwaschen, vom Kerngehäuse befreien und mit Schale in der Küchenmaschine zerkleinern. Apfelraspel, Kartoffeln und ausgedrücktes Schwarzbrot in eine Riesenschüssel geben, anschließend die fein gehackte Petersilie, die Gewürze und die Eier hinzufügen. Alles gut vermengen und mit dem Paniermehl die Konsistenz so einstellen, dass es nicht mehr allzu flüssig ist und sich einigermaßen formen lässt. Den Hirtenkäse über ein Haushaltssieb (möglichst grob) abtropfen lassen und mit einem Teil des Öls die Pfanne beaufschlagen. Aus der Apfel-Kartoffel-Masse flache Plätzchen formen und die im Öl für gut 20 Minuten bei mittlerer Hitze und mehrmaligem Wenden knusprig braun anbraten. Bei Bedarf immer mal wieder etwas Öl nachgeben, da die Masse ziemlich viel Öl aufnimmt. Hinweis: Beim Rausnehmen aus der Pfanne mit dem Pfannenwender richtig drunter fassen, da die Plätzchen leicht zerfallen. Dazu gibt’s den Hirtenkäse und den Apfelmus. Als weitere Beilagen eignen sich bei Bedarf angebratene Gemüse oder Minibratwürste (z. B. Nürnberger Bratwürste).