Es fing gestern im Tagesverlauf ganz schleichend an – erst Halsschmerzen, dann Kopfschmerzen dazu und vergangene Nacht lief meine Nase Amok. Anders ausgedrückt: Ich habe mir ’ne saftige Erkältung eingefangen. Es gibt auch einen Hauptverdächtigen, bei dem ich mich angesteckt haben könnte – danke dafür, Andreas! Hättest deine Virenlast wirklich nicht unbedingt bei mir abladen müssen! Jedenfals war die Folge des Amoklaufs meiner Nase ein ausgesprochen schlechter Schlaf. Spätestens jede Stunde wurde ich wieder wach. Dazu kam noch die erbärmliche Helligkeit von draußen, weil sich da so ein sternhagelvoller Mond austobte. Im Dezember ist das der so genannte „Wolves Moon„, zu deutsch „Wolfsmond“.

Wenn das mit dem Nachtschlaf sowieso nicht so wirklich hinhaut, dann könnte man ja mal versuchen, den abzulichten. Rausgegangen. In dünnem Nachtzeug. Draußen minus drei Grad Celsius und ein schneidend kalter Wind, der vermutlich direkt vom Nordpol kam – was einen nicht umbringt, das macht einen nur noch härter! Ich entschloss mich dann aber doch ziemlich schnell, zumindest ’ne Winterjacke drüber zu ziehen. Für „ohne“ habe ich zuwenig Neandertalergene. Es wurden fünfzig Aufnahmen, davon dreißig verwackelt. Vom Rest habe ich die Hälfte bearbeitet – was nicht ganz einfach war, weil der Wolfsmond so verflucht hell ist. Hier sind mal die besten fünf Bilder der Serie – draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!