Wenn der nächtliche Frost noch nicht ganz vorbei ist … wenn gerade die Sonne aufgeht und ganz leichte Nebelschwaden dem Wald ein mystisches Flair verleihen … wenn Abertausende von Kristallen und Tröpfchen im Sonnenlicht blitzen, glitzern und funkeln … – dann hat man genau die knappe Stunde erwischt, in welcher der Raureif noch nicht weggetaut ist und selbst der schneefreie norddeutsche Winterwald wenigstens mal etwas winterlich aussieht. Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe mir mal wieder ’ne kleine Auszeit gegönnt. Nach dem gestrigen Chaostag (Wasserrohrbruch und Klempner, Arzttaxi für meine Frau gespielt, ständiges Geschrei von drei Pflegefällen nach Bedienung, Dreckloch von drei Kaputten aufgeräumt etc.) und nachdem ich Schwiegermutter heute schon in aller Frühe aus dem Bett warf, damit die ihren Physiotherapie-Termin wahrnimmt (was aber auch nicht ganz problemlos abgelaufen ist), da dachte ich mir nur noch: „Nach mir die Sintflut!“ Und habe mich abgesetzt, weil ich von der Zeit in der arbeitsfreien Woche auch mal was haben wollte. War aber echt schön. Ich meine, der Januar ist nicht wirklich ein Fotomonat – jedenfalls nicht mehr in Zeiten der Klimaerwärmung. Aber manchmal lassen sich doch noch ein paar Motive finden. Hier ist mal ein Dutzend davon. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!