Jetzt gibt’s mal wieder was für’s Auge. Schon beim Frühstück meinte ich (nachdem unsere Kaputten mich gestern acht Stunden lang auf Trab gehalten hatten) zu meiner Frau: „Ich muss mal raus – ich fahre ins Moddermoor!“ Darauf sie: „Steck‘ dich bloß nicht mit Corona an!“ Ich: „Nee – da hole ich mir höchstens Vogelgrippe oder Tularämie! Oder ’nen Schlangenbiss!“ Woraufhin sich eine kurze Diskussion über die Gefährlichkeit einheimischer Giftschlangen anschloss, die ich aber für mich entscheiden konnte. Schon in Sachsenhagen machte ich mir allerdings so meine Gedanken, denn da lief so ein Typ mit Vollschutz rum – d. h. Ganzkörperkondom, Schutzbrille und FFP3-Maske. Also entweder hatte der Corona und wollte niemanden anstecken oder aber – was viel wahrscheinlicher ist, da von dort noch keine Infektionen gemeldet sind – er zählte zur Risikogruppe der Hypochonder und Panikschieber. Jedenfalls erreichte ich mein Ziel – und fand es erschreckend, wie wenig Tiere da um diese Zeit anzutreffen sind. Vor zwei bis drei Jahren sah das nämlich noch ganz, ganz anders aus – und die Meerbruchswiesen bei Winzlar sind momentan wirklich gut vernässt, genau so wie sich das gehört. Hier ist jedenfalls mal ein Dutzend Fotos von dem Rundgang. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!