Wenn man in Corona-Zeiten vor leeren Regalen und leeren Kühltruhen in den Geschäften steht, dann ist Improvisationstalent gefragt. Dann muss man aus dem, was man bekommen kann, etwas Schmackhaftes zaubern. Habe ich gemacht und so entstand die Paprika-Mett-Pfanne. Die Grundidee dabei war: Was passiert eigentlich, wenn ich die Hauptzutaten, die ich sonst für gefüllte Paprika brauche, einfach mal alle zusammen haue? Es schmeckt jedenfalls verdammt gut; die Arbeit damit hält sich durchaus in erträglichen Grenzen und mit rund 3,50€ an Rohstoffen pro Portion ist es auch nicht allzu teuer.

Menge: 5 Portionen
Zeitbedarf: 1 Stunde

Zutaten:
800g Mett (halb+halb)
250g Zwiebelmettwurst
5 Spitzpaprika
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Gewürze nach Geschmack
Öl
ca. 600g Mais (2 Dosen, als Beilage)

Zubereitung:
Das Gemüse säubern und kleinschneiden. Eine 28cm-Pfanne mit Öl beaufschlagen, befeuern und Zwiebeln sowie Knoblauch dort rein geben. Etwa 15 Minuten lang unter gelegentlichem Umrühren abgedeckt leicht anbraten, bis die Zwiebeln goldgelb-glasig aussehen. Zwischenzeitlich den Mais in einen Topf füllen und langsam heiß werden lassen. Nun das Mett und die Zwiebel-Mettwurst – gleichfalls alles gut zerkleinert – zu den Zwiebeln hinzu fügen und gut würzen. Alles vermischen und für weitere 15 Minuten abgedeckt unter gelegentlichem Umrühren braten, dann abschmecken und im Bedarfsfall nachwürzen – was man als Gewürz nimmt bleibt jedem selbst überlassen (Hackfleischwürzer, Kotlettgewürzmischung, Rauchsalz und Chili machen sich sehr gut). Nun den Paprika zugeben, unterheben und unter gelegentlichem Umrühren abgedeckt nochmal für etwa 20 Minuten köcheln lassen. Wohl bekomm’s! Varianten dieses Gerichts sind auch möglich. Anstelle vom Mais kann auch Reis verwendet werden und wenn die Pfanne größer sein sollte, dann kann man Mais oder Reis auch gleich mit druntermischen.