Heute hat mal wieder der ganz alltägliche Wahnsinn seine Triumphe gefeiert. Langweilig wird’s jedenfalls nicht! Schwiegervater – er brauchte in seinem unendlichen Altersstarrsinn ja keine Gehhilfe – hat sich schon wieder auf die Fre…, äh – lang gemacht. Lag hilflos in der Küche und ich leistete Erste Hilfe, wobei ich von Schwiegermutter – in völligem Verkennen der Situation – zweimal physisch angegriffen worden bin (wurde abgewehrt). Jedenfalls orderte ich später dann den RTW, der ihn gleich mit ins Krankenhaus zum Röntgen nahm: Drei gebrochene Rippen und die Gelenkpfanne von seiner Hüftprothese hat sich gelockert. Wegen der Coronakrise wurde er gleich wieder nach Hause geschickt. BTW: Seit seinem Herzinfarkt im Jahr 2013 war das jetzt der neunte RTW-Einsatz – beim nächsten Mal kann er ein Jubiläum feiern!

Trotzdem: „Think positive!“ Musik hilft dabei – vor allem wenn die von den „Road Hammers“ stammt, einer meiner Lieblings-Bands. Kennt hierzulande wahrscheinlich kaum einer. Die kommen aus Kanada, sind da schwer angesagt, und machen so einen megageilen Mix aus Southern Rock und Trucker Music. Danach kann man prima autofahren. Außerdem sind die leicht verrückt und das ist genau mein Geschmack … Ich habe von denen mal zwei (weil ich mich echt nicht entscheiden konnte) „leicht verrückte“ Songs rausgesucht, nämlich die Coverversion von Johnny Cash‘ „I’ve Been Everywhere“ und deren Eigenkomposition „Mud“ – und bei Youtube findet ihr noch ein paar ganz nette Sachen von denen. Der Sound hilft auch gegen trübe Corona-Gedanken und nur Tote bleiben davon unberührt … Let’s fetz!!!