Unsere Medien, ’ne … – die Meldungen können gar nicht sensationsheischend genug sein, denn nur das bringt Quoten! Wenn denen gar nichts mehr einfällt, dann werden alte Hüte als neueste Erkenntnisse verkauft. Viele Menschen wissen gar nicht mehr, was sie in Bezug auf Corona noch glauben sollen und hängen sich an irgendwelche obskuren Verschwörungstheorien. Andere, die offiziellen Verlautbarungen skeptisch gegenüber stehen, die ergo hinterfragen und sich selbst eine Meinung bilden, werden als Verschwörungstheoretiker diffamiert. Wenn sie diese Meinung auch noch laut sagen und damit Zweifel in der Herde der Mitläuferschafe wecken, dann bezeichnen offizielle Stellen solche Aussagen oft und gerne mal als Fake News, gegen die man angeblich „vorgehen muss“ – als ob man mit dem Spahn’schen Ermächtigungsgesetz nicht schon mehr als genug Grundrechte beerdigt hätte! Wieder andere haben eine Professur bei dem Uni-Konsortium Facebook-Google-WhatsApp-BLÖD und gelten als die ausgewiesenen Experten schlechthin … Mich gruselt es dann immer! Macht euch lieber mal selbst ein Bild von der Situation! Ich habe zu diesem Zweck mal ein paar einigermaßen seriöse Links rausgesucht.

Zahlen:

Die Medien argumentieren immer und immer wieder mit allen möglichen Zahlen. Was dabei verschwiegen wird ist übrigens die Todesrate. Wenn man die Anzahl der Corona-Toten mit 100 multipliziert und durch die Anzahl der an Corona Erkrankten dividiert, dann erhält man die Todesrate. Die ist bei uns in Deutschland seit Anfang April von 0,5% auf gut 4% zum Ende April hin angestiegen. Das ist simple Dreisatzrechnung. Bei uns ist das RKI für die offiziellen Zahlen zuständig. Das RKI erfasst aber einzig die tatsächlich gemeldeten und durch PCR-Tests bestätigten Fälle. Nur: Die Anzahl der Tests ist rückläufig und was nicht gemeldet wird, das wird auch nicht erfasst. Die Fallzahlen Erkrankter und Toter sind damit auch rückläufig. Ich empfehle in diesem Zusammenhang, im Web mal nach „Lügen mit Statistik“ zu recherchieren. Deswegen halten sich unsere Medien inzwischen immer öfter an die Johns Hopkins University. Mehr oder weniger brauchbare Zahlen findet ihr daher an folgenden Stellen:
Johns Hopkins University: Corona weltweit
RKI: Corona in Deutschland nach Bundesländern
RKI: Corona in Deutschland nach Landkreisen
Nextstrain: Anzahl der Virusstämme und Mutationen

Testverfahren:

Aktuell kann das Corona-Virus einzig durch PCR-Tests schlüssig nachgewiesen werden. Andere Testverfahren existieren nicht – noch nicht, möchte ich hinzufügen. Denn es gibt da durchaus intressante Entwicklungen. Die allerdings liegen nicht auf Seiten von Antikörpertests, denn was da auf den Markt geworfen worden ist, hat sich bisher entweder als nutzlos erwiesen oder ist sogar zurückgezogen worden. Das hat ganz simple Gründe: Einerseits treten die Antikörper in nachweisbarer Konzentration erst dann auf, wenn die Symptome der Erkrankung schon da sind. Andererseits kann das Virus auch die Lunge verschonen und Herz, Nieren oder ZNS angreifen. Dann werden die Antikörper noch später und womöglich nicht in zum Nachweis hinreichender Menge gebildet. In solchen Fällen versagt übrigens auch i. d. R. die PCR, die ja auf einer Probe des Rachenabstrichs basiert. Außerdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass weniger als möglich getestet wird, um die offiziellen Statistiken zu schönen. Hier findet ihr weitere Informationen:
„Inakzeptabel“ und „nutzlos“: Viele Corona-Antikörpertests liefern falsche Ergebnisse
Corona-Pandemie: Deutschland lässt Hunderttausende Testmöglichkeiten ungenutzt
Ein optischer Biosensor für das Coronavirus

Krankheitsverlauf:

Am Anfang der Erkrankung steht die Infektion. Die erfolgt vorzugsweise über die Nase (Mund und Augen kommen erst später). Das nur mal als klitzekleiner Hinweis an alle diejenigen, die ihren Rüssel über einer Schutzmaske raushängen lassen. Die Symptome sind die einer Erkältung. Im Falle von Komplikationen ist zumeist die Lunge betroffen. Doch daran ist weniger das Virus als vielmehr das eigene, Amok laufende Immunsystem Schuld. Hier könnte ein Ansatzpunkt für die Medikation zu finden sein (z. B. durch Rheumamedikamente). Nur beschränkt sich das Virus nicht auf die Atmungsorgane. Werden andere Organe befallen – und das werden sie! – dann treten auch andere Symptome auf. Das sind Krankheitsfälle, die nicht selten durch das Corona-Raster fallen und die eher zufällig entdeckt werden, wenn überhaupt. Daneben sind mittlerweile etliche Fälle dokumentiert worden, in denen scheinbar Genesene erneut erkrankt sind. Hier ist unklar, ob die sich erneut angesteckt haben (das wäre ein Riesenproblem für jegliche Impfstoffentwicklung) oder ob die Virusträger geblieben sind (dann wären sie biologische Zeitbomben). Angaben dazu liefern die folgenden Beiträge:
Zwei Eintrittspforten für das Virus
Corona: Welche Rolle spielt der Cytokinsturm?
Coronavirus bringt das Blut durcheinander
Befällt das Coronavirus auch Nerven und Gehirn?
Wie das Coronavirus die Nieren belasten kann
Berichte über Mehrfachinfektionen: Was wir über die Immunität bei Covid-19 wissen

Pandemieverlauf in Deutschland:

Der erste Corona-Fall in Deutschland trat am 28.01.2020 auf und diejenigen, die sich heute als Krisenmanager zu profilieren versuchen, haben seinerzeit die Wucht der Seuche in jeder Beziehung unterschätzt. Mit Verhaltensregeln (Abstandsgebot, Hygieneanweisungen u. ä.) wurde in Folge versucht, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Allerdings offensichtlich weniger mit Blick auf den Schutz der Bevölkerung als vielmehr im Hinblick auf ein aus Gewinnsucht bis an seine Belastungsgrenze runtergefahrenes Gesundheitssystem. Der Informationsfluss seitens offizieller Stellen an die Bevölkerung erfolgte zunächst spärlich und aufgrund von Kopflosigkeit der verantwortlichen Handlungsträger auch widersprüchlich. Am letztgenannten Fakt hat sich bis heute nichts geändert. Interessant ist aber, dass aufgrund der Verhaltensregeln die Infektionszahl schon am 19.03.2020 und damit VOR Beginn des Lockdowns am 22.03.2020 zu sinken begann. Man kann folglich NICHT sagen, dass die Grundrechtseinschränkungen die Ausbreitung der Seuche maßgeblich beeinflusst haben. Sie mögen sicherlich zu einer langsameren Ausbreitung mit beigetragen haben, sind aber nicht ursächlich und somit auch nicht zu begründen. Das ist auch aus der Reproduktionszahl ersichtlich. Das bedeutet aber letzten Endes auch, dass wir bei einem nicht runtergefahrenen Gesundheitssystem auf die Einschränkungen gut und gerne hätten verzichten können – vgl. hier:
Infektionen sinken langsamer, als Meldedaten nahelegen
Coronavirus-Bekämpfung: Was verrät die Reproduktionszahl R wirklich?

Medikation und Impfung:

Bei der Behandlung von Corona muss zwischen der Medikation und der Impfung differenziert werden. Medikamente dienen dazu, den Krankheitsverlauf abzumildern und die Genesung des Patienten zu fördern. Impfungen wirken präventiv und verhindern, dass der Geimpfte überhaupt ernstlich erkranken kann. In beiden Fällen sind zwei jeweils grundverschiedene Vorgehensweisen zu unterscheiden. Medikamente können sich einerseits gegen überschießende Reaktionen des eigenen Immunsystems und andererseits gegen eine Vermehrung des Virus im Körper richten. Bei der Impfung kann auf althergebrachte Weise nicht infektiöses Hüllmaterial des Virus mittels eines Vektors (abgeschwächte oder abgetötete oder gentechnisch veränderte und nicht infektiöse Viren oder mit einem Trägermaterial verbundene Hüllproteine) in den Körper des zu Impfenden eingebracht werden um dessen Immunsystem zu aktivieren oder aber die DNA des zu Impfenden so verändert werden, dass das Virus im Infektionsfalle an seiner Vermehrung gehindert wird. Die letztgenannte Methode ist brandneu, am Menschen bislang unerprobt (es existiert auf der Basis bisher lediglich ein Tollwutimpfstoff mit z. T. durchwachsenen Resultaten für Tiere) und über etwaige Langzeitfolgen ist nichts bekannt. Aktuell geforscht wird auf allen diesen Gebieten. Am weitesten gediehen sind dabei die an der Oxford University durchgeführten Arbeiten nach dem althergebrachten Impfstoff-Verfahren, bei denen am 30.04.2020 die vierte von sechs Phasen zur Impfstoffentwicklung begonnen hat:
Impfstoffe zum Schutz vor Covid-19, der neuen Coronavirus-Infektion
Oxford team to begin novel coronavirus vaccine research
Entzündungshemmende Medikamente schützen vor COVID-19
Die schwierige Suche nach einem Medikament
Ebola-Mittel könnte für Covid-19-Patienten doch wirkungslos sein
Coronavirus: Neuer Angriffspunkt identifiziert

Politische Reaktionen:

Das Gesundheitsministerium ist bereits im Jahr 2012 vom RKI vorsorglich auf die Möglichkeit einer solchen Pandemie, wie wir sie heute erleben, ausdrücklich hingewiesen worden. Auch darauf, dass die Kapazität des deutschen Gesundheitssystems dann wahrscheinlich nicht ausreichen wird. Die darauf folgende Reaktion – und die ist untrennbar mit dem Namen Jens Spahn verknüpft – bestand angesichts von Klinikschließungen und -privatisierungen sowie dem Schließen von Notfallambulanzen zzgl. der Verschlechterung von Arbeitsbedingungen in der Pflege im genauen Gegenteil dessen, was das RKI seinerzeit gefordert hatte. Als die Seuche in Deutschland erstmals ausbrach, da wurde sie wider besseres Wissen unterschätzt. Die in Folge davon getroffenen Maßnahmen erwecken zumindest bei mir den Anschein von psychologischer Beeinflussung der Bevölkerung, da sie weniger gegen die Krankheit selbst als vielmehr auf die Beruhigung der Bevölkerung abzielen, verbunden mit dem Ansammeln antidemokratischer Machtbefugnis einer Regierungsbehörde. Beispiel gefällig? Das ist aktuell die Gehorsamsprobe mit den durch und durch nutz- und sinnlosen Alibifetzen vor’m Gesicht. Mehr noch: Das Gesundheitsministerium hat sich nicht gescheut, kontraproduktive Ratschläge von sich zu geben. Warum wohl?
Warnung vor gefährlichem Verfahren: Prüfbehörde widerspricht Spahn beim Masken-Recycling

Nur zur Klarstellung und um nicht falsch verstanden zu werden: Ich betrachte die Corona-Krise durchaus als ernst und habe (obwohl die Zahlen eine andere Sprache sprechen) sogar noch Verständnis für den Lockdown. Aber es handelt sich um eine Krise mit Ansage und was unsere Medien daraus machen sowie wie unsere Politclowns in ihrem Hang zum Machtmissbrauch eine noch in Ansätzen vorhandene Demokratie in einen Polizeistaat verwandeln, das finde ich einfach nur noch pervers – zumal man mit Prävention viel schon im Vorfeld hätte verhindern können. Aber besagte Prävention ist aus Geld- und Machtgier nicht nur ganz bewusst vermieden, sondern darüber hinaus auch noch minimiert worden! Und die Leute, die das verbrochen haben, die stellen sich heute hin und wollen als Krisenmanager glänzen. Das ist in meinen Augen reine Verarschung! Leute, lasst euch nicht obendrein auch noch von denen verhöhnen, die euch in diesen schwierigen Zeiten jetzt schon durch Geld- und Machtgier, Fehler, Untätigkeit und Inkompetenz geschadet haben … Bildet euch selbst eine Meinung! Bitte!