Mit dem Essen habe ich mal wieder frei improvisieren müssen. Kam so: Am Vortag wollten unsere Pflegefälle unbedingt irgendwas mit viel Kartoffelbrei haben. Folglich hatte meine Frau auch was mit Kartoffelbrei gekocht. Als es dann soweit war, da hatten die ihre Meinung wie schon so oft wieder geändert und verlangten plötzlich nach gänzlich anderem Essen – was wir aber nicht hatten und weswegen die dann auf’s Mittagessen verzichten mussten. Denn nochmal hat sich keiner von uns an den Herd gestellt und die waren schlichtweg zu faul, um selbst Hand anzulegen. Jedenfalls wurde unser Essen zurückgewiesen und nun war da dieser Riesenpott mit Katoffelbrei übrig: Viel zu schade zum Wegwerfen. Irgendwie musste das verwertet werden. So entstand der Resteauflauf. Schmeckt super – bloß beim Nachschlag hebt sich dann so langsam die Schädeldecke! 🙂

Portionen: 6
Zeitbedarf: 1,5 Stunden

Zutaten:
3 Zwiebeln
3 mittelgroße bis große Tomaten
3 Paprika
ca. 10cm Gurkenrest
etwas frische Petersilie
ca. 900g Thüringer Mett
ca. 900g fertiger Kartoffelbrei
Käsereste
Öl
Butter

Zubereitung:
Alles Gemüse saubermachen und kleinschneiden (dauert – Gurke und Petersilie sind nicht unbedingt nötig, verfeinern aber den Geschmack) und in eine mit Öl beaufschlagte 28cm-Pfanne geben. Das Gemüse für 10 Minuten unter gelegentlichem Wenden leicht schmoren, anschließend das Mett hinzufügen, gut zerteilen und für weitere 10 Minuten anbraten. Zwischenzeitlich eine große Auflaufform gut mit Butter ausstreichen. Den Pfanneninhalt in die Auflaufform geben. Den fertigen Kartoffelbrei darüber schichten und gleichmäßig verteilen (nicht ganz einfach, weil das Zeug so klebt – notfalls eben die Finger nehmen). Sollte es zu hoch werden (d. h. über den Rand der Form hinaus aufragen) dann etwas zusammendrücken. Zuletzt die Kartoffelbreischicht mit den Käseresten abdecken. Das wandert alles für 30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen (Umluft, mittlere Schiene). Wohl bekomm’s!