„Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zum Kompromiss und überhaupt zum Zusammenleben; er würde kein Mitbürger, sondern ein Tyrann sein. Wer das Mehrheitsprinzip auflösen und durch die Herrschaft der absoluten Wahrheit ersetzen will, der löst die freiheitliche Demokratie auf.“
(Antrittsrede von Richard von Weizsäcker bei seiner Vereidigung im Deutschen Bundestag am 1. Juli 1984)

Über Corona ist jede Menge an haarsträubendem Infomüll im Umlauf. Deswegen sind auch bereits viel mehr Menschen an Corona verblödet als verstorben. Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius von der SPD hat daher die Bundesregierung aufgefordert, die Verbreitung angeblicher Unwahrheiten rund um Corona mit harten Sanktionen zu belegen und dem SPIEGEL gegenüber gesagt, dass er diejenigen, die seiner Meinung nach Fake News verbreiten, mit Bußgeldern oder Strafandrohungen abzuschrecken gedenkt. Auch will er das (neue) Infektionsschutzgesetzes als Möglichkeit zur Unterbindung von sogenannten Unwahrheiten in Betracht ziehen. Das bedeutet im Klartext: Wer nicht die offizielle Meinung der herrschenden Klasse vertritt, der muss mit Maulkorb und Bestrafung rechnen. Der Herr SPD-Politiker will damit den Verschwörunstheoretikern, die er mit Extremisten in einen Topf wirft, die Grundlage entziehen. Menschen, die andere Menschen als Verschwörungstheoretiker bezeichnen, nehmen für sich in Anspruch, im Besitz der Wahrheit zu sein – man beachte dazu die eingangs angeführten Worte eines früheren Bundespräsidenten.

Verschwörungstheoretiker kann jeder sein. Jeder, der hahnebüchenen Unsinn in die Welt setzt. Jeder, der befürchtet, dass auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes ein autoritärer Staat installiert werden könnte. Jeder, der sich kritisch mit der Bewältigung der Corona-Pandemie auseinandersetzt. So wie ich. Ich bin demzufolge selbst ein ultralinker, rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker, wenn ich Kritisches veröffentliche. Kritik ist eine Grundfunktion der denkenden Vernunft. Die ist folglich unerwünscht und gehört bestraft. So verstehe ich ganz persönlich die Worte des Herrn Pistorius. Von welcher Kritik spreche ich? Vom Lockdown (der insbesondere die Mittelschicht massiv geschädigt hat), vom Maskenwahn (d. h. dem nutzlosen textilen Alibifetzen vor der Fresse als Gehorsamsprobe), vom Machtwahn (d. h. vom Infektionsschutzgesetz als Ermächtigungsgesetz für Herrn Spahn), von politischer Kopflosigkeit (d. h. viel zu später Reaktion auf die erste Infektion in Deutschland), von politischem Überwachungswahn (Stichwort Corona-App), von Fehlentscheidungen (Globalisierung bei Medizinprodukten), von Realitätsferne der Entscheidungsträger (Stichwort Lieferketten) usw. All diese Handlungen gehören auf den Prüfstand. Stattdessen versuchen die Verantwortlichen (die zunächst auf ganzer Linie versagt haben), sich jetzt als bewährte Krisenmanager zu profilieren: Nein Leute, das seid ihr ganz sicher nicht!

Blicken wir zum besseren Verständnis mal weit – ganz weit! – zurück, nämlich um satte 50 Jahre. Damals, am 31.12.1969, da landete ein Passagierflugzeug in Düsseldorf. An Bord der seinerzeit 20 Jahre alte Elektriker Bernd Klein, der aus Pakistan zurück kam. Sein Vater und sein Bruder holten ihn am Flughafen ab. Zusammen fuhren sie mit dem Zug in seinen Wohnort. Das war Meschede, im Hochsauerland gelegen. Am 9. Januar 1970 ging es Bernd ziemlich schlecht. Am 11. Januar wurde er in das städtische St.-Walburga-Krankenhaus eingeliefert, in eine typische, kleine Klinik wie es sie seinerzeit noch allenthalben gab. Man wusste nicht, woran er erkrankt war, legte ihn zu den Grippekranken in der Isolierstation und behandelte ihn auf Hepatitis und Typhus hin. Drei Tage nach seiner Einlieferung begann der Ausschlag. Fünf Tage nach der Einlieferung war sein gesamter Körper mit Pockenpusteln übersäht und der Geruch nach dem Pockenfötor erfüllte die Station. Am gleichen Tag ging eine Gewebeprobe an das Düsseldorfer Gesundheitsministerium. Einen Tag später stand die Diagnose (die später durch das Hamburger Tropeninstitut, heute BNITM, bestätigt wurde) fest – und man handelte umgehend.

Zuerst erging eine Info an die WHO. Auf der Grundlage der 1968 verabschiedeten Notstandsgesetze wurden das St.-Walburga-Krankenhaus von der Polizei abgeriegelt und Bernd K. unter strengsten Sicherheitvorkehrungen in das rund 50 Kilometer entfernte und allein im Wald gelegene Herz-Maria-Krankenhaus in Wimbern gebracht. Zeitgleich ermittelte man alle Kontaktpersonen in Meschede. Unmittelbare Kontakte mussten sich gleichfalls nach Wimbern begeben. Kontakte zweiten und dritten Grades wurden in einem nahegelegenen, requirierten Landschulheim (Haus Dortmund) isoliert. Sowohl um das Landschulheim herum wie auch um die Kliniken in Wimbern und in Meschede wurden Sperrzonen errichtet, im Falle von Wimbern durch einen eilig errichteten Bauzaun ergänzt und in allen Fällen durch einen Polizeikordon gesichert. In Meschede kam es zum Lockdown, verbunden mit Massenimpfungen von jeder Person. Insgesamt dauerte der Outbreak neun Wochen. Zwanzig Personen wurden infiziert. Vier starben. Hunderte mussten in Quarantäne. Die Landkreise Arnsberg, Warstein, Lippstadt und Wiedenbrück wurden zu Pockensperrgebieten erklärt. Beeindruckt lobten die WHO-Beauftragten hinterher das Organisationstalent der deutschen Seuchenbekämpfer als „mustergültig“ und „optimal“.

Das geschah vor fünfzig Jahren. Damals – der Bundeskanzler hieß Willy Brandt und für die Gesundheit war Käte Strobel zuständig – hatte man es mit einem Bio-Safety-Level-4-Erreger zu tun. Man griff auf vorhandene Gesetze zurück, vermied einen bundesweiten Lockdown nebst aller damit verbundenen wirtschaftlichen Probleme und konnte den Ausbruch der Seuche in Rekordzeit mit einer kleinen Anzahl an Todesfällen eindämmen – einer Seuche, die weitaus tödlicher und ansteckender als COVID-19 ist. Ja, ich weiß: Es gab Impfstoffe, die für COVID-19 nicht existieren. Nur hatte die WHO damals – und das wissen wohl die Wenigsten – unseren in Deutschland verwendeten Impfstoff aus abgetöteten Viren als wirkungslos eingestuft. Oder, anders ausgedrückt: Im Grunde genommen gab es damals auch keinen Impfstoff. Das Impfen war nämlich nutzlos, weil der Impfstoff nicht funktionierte. Und damit wird die Geschichte schon wieder durchaus vergleichbar.

Schauen wir mal auf heute, fünfzig Jahre später. Bei COVID-19 haben wir es mit mit einem Bio-Safety-Level-3-Organismus zu tun. Er ist wesentlich weniger ansteckend als seinerzeit die Pocken und auch von sehr viel geringerer Sterblichkeitsrate (Pocken 30-100%; COVID-19 4-20% – je nach Behandlungsmöglichkeiten und Virusstamm). Dennoch schaffen wir es heute – die Bundeskanzlerin heißt Angela Merkel und für die Gesundheit ist ein Herr Jens Spahn zuständig – trotz vorausgegangener, eindringlicher RKI-Warnung aus dem Jahr 2012 NICHT, die Pandemie auf ein für alle erträgliches Maß zu begrenzen: Knapp 200.000 (getestete) Infektionsfälle mit knapp 8.000 Toten. Am 28.01.2020 gab es in Deutschland den ersten Corona-Fall. Das ist jetzt fast vier Monate her. Da muss doch die durchaus kritische Frage getattet sein, was da grundsätzlich schiefgelaufen ist, ohne dass man gleich mit allen möglichen Radikalen und Verschwörungstheoretikern in einen Topf geworfen und mit Strafe oder/und Maulkorb bedroht wird.

Oder dient die Drohung seitens des Herrn Pistorius lediglich dazu, politisches Versagen unter den Tisch zu kehren? Man erinnere sich an die eingangs zitierten Worte eines früheren Bundespräsidenten … Beim Ausbruch einer Seuche ist der Faktor Zeit ausschlaggebend – und da insbesondere die erste Woche. Lässt man dieses Zeitfenster verstreichen, dann kann man (fast) nichts mehr tun. Damals, 1970 in Meschede, nutzte man das Zeitfenster und bekam die Seuche unter Kontrolle. Heute, 50 Jahre später, wollten (Zitat Ärztezeitung) die „Behörden nach und nach weitere Maßnahmen … einleiten“. 1970 impfte man umgehend alle, auch wenn das nutzlos war. Aber das Procedere an sich funktionierte. Heute musste man erst mit dem Bund beraten, „ob es sinnvoll sein kann, an Flughäfen Fieber zu messen“. Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland wurde lt. amtierendem Gesundheitsminister(darsteller?) als gering eingeschätzt- eine glatte Fehleinschätzung, wie sich später herausgestellt hat.

Am 16.02.2020 hatte sich ein Ehepaar aus dem Kreis Heinsberg infiziert und eine Karnevalssitzung besucht. Zusammen mit Bayern drei Fälle – drei Fälle, mit denen die Pandemie ihren Anfang nahm. Drei Fälle in der Verantwortung eines Herrn Söder und eines Herrn Laschet, also in der Verantwortung von Menschen, die sich heute genauso wie ein Herr Spahn als Krisenmanager zu profilieren versuchen. Nein – das sind sie ganz und gar nicht! Durch die anfängliche Trägheit – um nicht zu sagen Ignoranz der Realität – konnte sich die Seuche doch erst ausbreiten! Wäre genauso konsequent gehandelt worden wie damals vor fünfzig Jahren und wie es in der oben erwähnten, frühzeitigen Warnung des RKI beschrieben worden ist, dann wäre uns die Pandemie u. U. sogar erspart geblieben. Neuer Gesetze wie etwa dem Infektionsschutzgesetz hätte es auch nicht bedurft, denn es hatte ja schonmal sehr gut ohne funktioniert. Frage: Wer profitiert denn von so einem Ermächtigungsgesetz? Allein: Heute existieren andere Voraussetzungen!

Früher gab es noch die kleinen, kommunalen Krankenhäuser. Da konnte man infektiöse Krankheitsfälle leichter isolieren und wenn es im Krankenhaus zur Ansteckung gekommen wäre, dann wäre dem nicht so eine starke Multiplikatorfunktion zugekommen wie bei den heutigen Großkliniken – etwas, worauf die WHO schon im Rahmen des Pocken-Eradikationsprogramms in den 1970er Jahren ausdrücklich hingewiesen hat. Die kleinen Kliniken mussten den Klinikkonzernen weichen, denn im Neoliberalismus geht es nicht um Menschen, sondern um’s Geld – und dem haben sich Menschenleben unterzuordnen. Früher gab es in den Kliniken mehr Pflegepersonal – heute war das schon vor der Pandemie hoffnungslos überlastet. Grund: Geldeinsparung durch Personalminimierung! Früher wurden in Deutschland noch medizinische Hilfsmittel hergestellt. Heute importiert man die von sehr weit her – bis die Lieferketten bei einer Pandemie zwangsläufig und durchaus absehbar zusammenbrechen und man dann mit dicken Backen und großen Augen hilflos dasteht. Grund: Gewinnmaximierung durch Globalisierung!

Es sind diejenigen, die gleichzeitig als Krisenmanager auftreten und die für die Fehlentscheidungen verantwortlich zeichnen. Vor diesem Hintergrund kann der Vorstoß des Herrn Pistorius eigentlich wirklich nur noch als Vertuschungs- und Diffamierungsversuch anderer betrachtet werden – und mit Diffamierungen kennt man sich in der SPD ja bestens aus; ich erinnere da nur mal ganz beiläufig an die „ungebildeten und arbeitsunwilligen Sozialschmarotzer“. Übrigens vermeintliche Sozialschmarotzer, zu denen künftig wohl auch viele derer, die jetzt im Rahmen der (vermeidbaren?) Pandemie ihre finanzielle und geschäftliche Grundlage verloren haben, zählen dürften – während zeitgleich die Großen, die ihren Managern Boni und ihren Aktionären Dividenden auszahlen, von den Corona-Hilfsmaßnahmen profitieren. Das sollte man sich vielleicht auch mal klar machen.

Sicher, unsere Politiker können nichts für COVID-19 (und auch nicht Bill Gates oder irgendein Labor). Aber sie können eine ganze Menge für die Folgen – Folgen, die so, wie wir sie gerade erleben, meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen. Wenn ich die im SPIEGEL v. 27.04.2020 publizierte Grafik zugrunde lege, dann begann die Anzahl der Neuinfektionen am 18.03.2020 zu sinken. Am 22.03.2020 trat aber erst der Lockdown in Kraft. Seither sinken die Zahlen der Neuinfektionen kontinuierlich und irgendein Einfluss des Lockdowns ist NICHT erkennbar. Wozu dann also der Lockdown? Blinder Aktionismus kopfloser Politiker? Nun ist es immer einfach zu sagen, der oder der sei schuld. Schwieriger dagegen ist es, herauszuarbeiten, was man künftig besser machen bzw. wie man sich besser vorbereiten könnte. Dazu aber muss man auch mal den Blick fünfzig Jahre zurück werfen! Was man daher aus meiner Sicht besser machen könnte:

– Rekommunalisierung der Kliniken: Lieber viele kleine (isolierbare) Krankenhäuser, ergänzt um Großkliniken für Spezialbehandlungen, als ausschließlich Großkliniken (weil die als Multiplikatoren für Infektionskrankheiten fungieren).
– Verbesserung der Arbeitsbedingungen (personell wie finanziell) für medizinisches und Pflegepersonal anstelle von Beifallklatschen und faulen, weil nicht eingehaltenen, Versprechungen!
– Aufbau einer vom Ausland UNABHÄNGIGEN medizinischen Infrastruktur, so dass bspw. auch hierzulande vernünftige Schutzausrüstung und Medikamente in ausreichender Menge verfügbar sind (das gilt sinngemäß übrigens nicht nur für den Gesundheitssektor!).
– Besetzen leitender politischer Positionen nicht nach Gutdünken und Seilschaften, sondern mit für den jeweiligen Fachbereich ausgebildeten Spezialisten (denn vom Hörensagen lernt keiner das Autofahren!).
– Schaffung eines finanziellen Notfall-Topfes für den Katastrophenfall (Pandemien eingeschlossen).
– Wir brauchen, wie das Meschede-Beispiel zeigt, keine neuen und hinsichtlich des GG fragwürdige „Ermächtigungs“-Gesetze, sondern müssen lediglich bestehende Gesetze anwenden!
– Neutrale, offene und umfassende, sachliche Information der Bevölkerung.

Abschließend will ich aber noch ein paar Worte zur Ehrenrettung des RKI loswerden. Mir persönlich gefällt (wie wohl vielen meiner Mitmenschen) die Informationspolitik des RKI auch nicht. Zahlen muss man erst mühsam suchen. Wenn man welche findet – sei es zur Anzahl Infizierter wie auch zur Anzahl Verstorbener – dann sind die aufgrund von Meldeverzögerungen sowie unzureichenden Testmöglichkeiten zweifelhaft, da immer noch eine riesengroße Dunkelziffer bleibt. Aber was soll das RKI denn machen? Erstmal ist das eine Behörde und damit an die Weisungen von Regierungspolitikern gebunden. Wenn die – aus welchen Gründen auch immer – nicht wollen, dass etwas veröffentlicht wird, dann sind dem RKI auch die Hände gebunden. Manche Zahlen könnten unangenehme Fragen aufwerfen. So wie bspw. die Reproduktionszahl R. Derartige Daten werden zwar veröffentlicht, jedoch nur in maschinenlesbarer Form und de facto ohne „Bedienungsanleiung“, so dass kaum einer was mit dem Datenwust anzufangen vermag – mit Ausnahme der Medien, in denen die Regierung die Richtung der Berichterstattung ohnehin vorgibt.

Dann sind da noch die Statistiken und Modellierungen. Die des RKI werden in zunehmendem Maße angezweifelt. Zu Recht, wie ich meine – aber, und das ist wichtig, daran trägt nicht das RKI die Schuld. Das RKI benutzt mathematische Verfahren. Die sind verifiziert. Aber auch das beste mathematische Verfahren muss zwangsläufig zu zweifelhaften oder gar falschen Ergebnissen führen, wenn die zugrunde gelegten, in die Berechnung einfließenden Zahlen nicht repräentativ sind. Schwer zu verstehen? Gar nicht! Erinnert euch mal an die Hochrechnungen bei irgendeiner x-beliebigen Wahl. Je mehr Stimmen ausgezählt werden, desto verlässlicher werden auch die Hochrechnungen. Klar, man kann selbstverständlich die Stimmen von Hallig Hooge auszählen und auf der Basis für ganz Deutschland hochrechnen, aber da kommt nur Müll bei raus.

Das RKI steht vor dem gleichen Problem. Wenn die Tests mangels Kapazität (vgl. oben, das runtergewirtschaftete Gesundheitssystem) nur Verdachtsfälle erfassen und sonstige Kontakte außer acht lassen, dann muss zwangsläufig ein Zerrbild entstehen, dann müssen die offiziellen Infektionszahlen zwangsläufig zur lotterieähnlichen „Ziehung der Infektionszahlen“ ausarten. Aber vielleicht sind die tatsächlichen Zahlen ja auch politisch unerwünscht, denn sie könnten dazu führen, dass die Fähigkeit (oder Unfähigkeit?) von so manchem selbsternannten Krisenmanager hinterfagt wird. Mit einem nicht skelettierten Gesundheitssystem hingegen könnte man … Da fällt mir ein: Hatten wir das nicht auch schonmal? Damals, vor vielen Jahrzehnten, als ich noch ein Schulkind war und es für die gesamte Bevölkerung Röntenreihen-Untersuchungen hinsichtlich TBC gab? Ich mein‘ ja nur …