Mit dem Dienst „Find My Device“ stellt Google für Android-Geräte eine Möglichkeit zum Auffinden im Falle des Verlustes bereit – vorausgesetzt, dass auf dem betreffenden Gerät die Standortermittlung eingeschaltet ist („Einstellungen/ Standort/ An“). Wie funktioniert das? Man ruft Google auf und loggt sich auf das Google-Konto, auf welches das zu findende Gerät registriert ist, ein. Anschließend gibt man in der URL-Zeile „https://www.google.com/android/find“ ein. Auf der sich öffnenden Seite werden oben links die auf dieses Konto registrierten Geräte angezeigt – dort das infrage kommende Gerät anklicken. Google versucht jetzt, das betreffende Gerät zu kontaktieren. Gelingt das, dann wird dessen Standort in Google Maps angezeigt.

Für den Fall eines Diebstahls hat man nun noch die Möglichkeit, das Gerät
– 5 Minuten lang klingeln zu lassen, selbst wenn es auf „lautlos“ gestellt ist,
– zu sperren und vom Google-Konto abzumelden sowie
– alle Daten vom Gerät zu löschen.
Das alles ist jedoch optional und wirklich nur im Notfall anzuwenden.

Kurze Zeit nach erfolgter Ortung meldet das betreffende Gerät übrigens den Ortungsversuch.

Für den Fall, dass das Gerät NICHT gefunden werden konnte, nun noch ein klitzekleiner, inoffizieller Hack: Sollte das Handy NICHT kontaktierbar sein, dann einen neuen Tab öffnen und es mit „https://www.google.com/android/devicemanager“ versuchen. Damit erfolgt eine Umleitung auf erste URL, jedoch i. d. R. MIT Kontaktierung. Das funktioniert nicht immer und warum es sich so verhält weiß ich auch nicht – aber den Versuch ist es durchaus wert!

BTW: Sind die Login-Daten der eigenen Kinder bekannt, dann kann dieses Verfahren selbstverständlich – so die ihre Handys denn mitführen (aber welches Kind tut das heute nicht?) – eingesetzt werden um rauszukriegen, wo die sich gerade rumtreiben. Unauffällig ist diese Methode allerdings nicht, denn von der o. e. Meldung mal abgesehen kostet eine Ortung viel Strom u. d. h., dass das Handy kurzfristig ziemlich heiß wird und dass dessen Akku in die Knie geht (10% Verlust binnen weniger Minuten sind keine Seltenheit). Heimlich die Kids zu stalken funktioniert also nicht … 😉 MERKE: Kinder behalten auch heute noch einen gewissen Respekt vor ihren Eltern, wenn sie die in IT-Dingen um Rat fragen müssen – aber NIEMALS umgekehrt! 🙂