Jemand, der Demenzkranke noch nicht erlebt hat und entsprechend dem Dunning-Kruger-Effekt die Demenz ausschließlich mit „einer gewissen Vergesslichkeit“ assoziiert, bringt es doch tatsächlich fertig, sich über Demenzkranke und über deren Pflegekräfte lustig zu machen. Da ich seit vielen Jahren privat wie beruflich mit Demenzkranken zu tun habe, sind mir derartige Mentalschwachmaten durchaus schon untergekommen. Recherchiert man im Internet hinsichtlich der Demenz, dann findet man immer wieder zwei Angaben, nämlich erstens, dass das Gedächtnis Erkrankter nachlässt und zweitens, dass deren Gehirn langsam aber sicher unausweichlich zerfällt.

„Das Gedächtnis lässt nach …“ – klingt ja erstmal ganz harmlos. Doch kaum jemand, der nicht in pflegerischer Hinsicht betroffen ist, macht sich auch mal klar, was das eigentlich bedeutet. Es bedeutet nämlich bspw. einen Fettbrand in der Küche des Erkrankten löschen zu müssen. Oder die vom ihm verursachte Wohnungsüberschwemmung beseitigen zu müssen. Es macht sich auch kaum jemand, der nicht selbst damit zu tun hat, klar, was als Folge des zerfallenden Gehirns geschieht – denn das bewirkt unweigerlich Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen des Erkrankten. Und womit muss man dann eigentlich rechnen? Ich habe das mal stichwortartig und ohne Anspruch auf Vollständigkeit absolut ungeschönt zusammengefasst – jedenfalls das, was mir selbst aufgefallen ist. All das trifft nicht auf jeden einzelnen Krankheitsfall zu – aber zumindest doch in Teilen. Wenn ihr also hört, dass jemand an Demenz erkrankt ist, dann rechnet mal mit den nun folgenden Konsequenzen.

– Erfahrungswert: Bei Alzheimer-Demenz kommt, beginnend mit den allerersten, schleichenden Anzeichen über den ganz breiten Daumen alle zwei Jahre ein Pflegegrad hinzu. Bei frontotemporaler Demenz geht es wesentlich schneller; mitunter doppelt so schnell, wobei Alzheimer-Patienten deutlich pflegeleichter sind, denn die wollen primär in Ruhe gelassen werden. Bei frontotemporaler Demenz hingegen macht der Erkrankte eine deutlich erkennbare Entwicklung durch: Er mutiert vom sturen Hund über den Stinkstiefel hin zum unerträglichen Kotzbrocken.

– Demenzkranke sind nicht krank: Das sind immer die anderen, nämlich die Pflegepersonen!

– Die Lautstärke des Verunfallten verhält sich umgekehrt proportional zur Schwere der Verletzung.

– NIEMALS Medikamentenschachteln in Reichweite Demenzkranker rumliegen lassen, denn wenn die vergessen haben, dass sie schon vor ein paar Sekunden was eingenommen haben, dann wird in Windeseile die ganze Schachtel leergefressen bis hin zur Vergiftung!

– Wenn ein Demenzkranker über Schmerzen klagt und z. B. sein Bein als Ursache nennt, dann kann es ebensogut auch jedes andere Körperteil inklusive einer Infektion (Harnwegsentzündung, Blinddarm, Prellung am Kopf o. ä.) sein.

– Auch bei der Angabe „Verstopfung“ ist äußerste Skepsis angebracht, denn der Demenzkranke hat schon wieder vergessen, dass er gerade zehn Minuten zuvor in den Wohnungsflur geschissen hat.

– Mit Fäkalien verunreinigte Wäsche (geschieht mehrmals täglich ständig) wird entweder versteckt oder irgendwohin geworfen oder aber zur sauberen Wäsche in die Schränke gestopft. Verstecke machen irgendwann durch ihren bestialischen Gestank auf sich aufmerksam.

– Körperhygiene ist ein Fremdwort.

– Demenzkranke haben KEINE Wahnvorstellungen, auch dann nicht, wenn angeblich nachts Fremde durch deren Schlafzimmer laufen, die Nachbarn in die Fenster reingucken oder man als Rentner alles umsonst bekommt, weil die SPD das so eingerichtet hat.

– Demenzkranke und viele ältere Menschen können ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren; d. h. sie tragen auch bei 28°C und schwül-gewittriger Luft dicke Winterpullover und schreien danach, die Heizung einzuschalten (nicht darauf eingehen!).

– Demenzkranke haben keinerlei Zeitgefühl mehr (sie wissen nicht, welchen Tag wir haben, welchen Monat, welche Jahreszeit, ob gerade Geburtstag, Ostern oder Weihnachten ist), so dass auch locker schonmal um 04:00 Uhr nachts lautstark nach Mittagessen gebrüllt wird.

– Nächtliche Ruhestörungen, nicht selten völlig unbegründet, geraten mehrmals wöchentlich zum Standard. Da derartige Störungen mit aller Lautstärke, zu der der Erkrankte fähig ist, erfolgen können, sind auch die Nachbarn mit betroffen und in Folge entsprechende Polizeieinsätze aufgrund von ruhestörendem Lärm nicht auszuschließen.

– Die fehlende räumliche Orientierung bewirkt, dass ein Demenzkranker, wenn er seine Wohnung verlässt, nicht selten völlig verwirrt herumirrt und sich dabei selbst in Gefahr bringt.

– Manche Demenzkranke lehnen jegliche Hilfe bis hin zur Verwahrlosung und zur massiven Selbstschädigung ab.

– Demenzkranke sind unfähig zur rudimentärsten Folgenabschätzung.

– Demenzkranke sind logischen Argumenten gegenüber unzugänglich.

– Sie legen oftmals das Trotzverhalten und Unverständnis von Zweijährigen an den Tag.

– Häufig wird aus Uneinsichtigkeit oder mangels jeglichem technischen Verständnis irgendwas kaputt gemacht (zerdroschene Fernbedienungen, abgerissene Rolladengurte, rausgerissene Duschwand- oder Fensterdichtungen, aus der Wand gerissener Telefonanschluss, mit Essensresten verstopfte Spüle, nach Pampers-Wegspülversuch verstopftes Klo mit überflutetem Bad etc.) und das war niemals die Schuld des Demenzkranken, denn es „ISVONALLAINÄ“ passiert.

– Es lohnt sich nicht, Demenzkranke aufwändig zu bekochen, weil auch das beste Gericht brüsk zurückgewiesen wird, wenn der Demenzkranke zum Verzehr seinen Zahnersatz benötigt und nicht zu dessen Benutzung bereit ist; ergo ab einem gewissen Punkt des Krankheitsgeschehens den Schwerpunkt auf fade Suppen und Babybreie legen.

– Es ist für die Pflegeperson überlebenswichtig, das Elend der Demenzkranken NICHT an sich ranzulassen (LmaA-Einstellung), denn andernfall dreht die Pfleperson durch (häusliche Pflege ist ein permanenter Horrortrip für alle Beteiligten).

– Demenzkranke leben in der Zeit, für deren Speicherung ihr eben noch nicht angegriffenes Gehirn gerade noch so ausreicht (also vor dreißig, vierzig oder mehr Jahren) und alles Neue wird abgelehnt bzw. existiert für die nicht.

– Demenzkranke sind unfähig, sich an veränderte Bedingungen (z. B. Kontaktverbot durch Coronakrise, Euro statt Mark, Homeoffice, Internet usw.) anzupassen und bezichtigen die Pflegepersonen standardmäßig der Lüge, wenn die sie auf die veränderten Bedingungen hinweisen.

– Ein Demenzkranker kann über seine Gesundheit KEINE Auskunft geben, denn selbst bei zehn oder mehr Vorerkrankungen hält er sich für kerngesund, um Arzt oder Krankenhaus zu vermeiden. Oder er ist kerngesund und legt ein ausgeprägtes Hypochonderverhalten an den Tag.

– Das mit großem Abstand Schlimmste, was man einem Demenzkranken antun kann, ist ihn aus seiner gewohnten Umgebung heraus zu nehmen (bspw. für den Besuch von Friseur, Arzt, Abschiebung in ein Heim o. ä.).

– Demenzkranke verhalten sich gegenüber Dritten zumeist auf den ersten Blick weitgehend normal, ihren Angehörigen oder Pflegepersonen gegenüber aber wie die allerschlimmsten Kotzbrocken (Beschimpfungen, Beleidigungen, Unterstellungen etc. inklusive), so dass man sich als Pflegeperson schon sehr zusammenreißen muss, um die nicht umgehend an die Wand zu nageln.

– Demenzkranke haben keine Kontrolle über ihre Körperausscheidungen, wollen das aber um’s Verrecken nicht einsehen und lehnen daher nicht selten entsprechende Hilfsmittel (Pants, Toilettenstuhl usw.) ab: Einfach lange genug in der eigenen Scheiße oder Pisse sitzen lassen und dann bessert sich das mitunter vielleicht manchmal.

– Demenzkranke lassen ihre Wohnung verkommen. Es lohnt sich NICHT, ewig und drei Tage hinter denen her zu putzen, denn nach nur zwei Stunden haben die ganz beiläufig wieder einen unglaublichen Schweinestall angerichtet.

– Von Demenzkranken über lange Zeit hinweg genutzte Gegenstände des täglichen Bedarfs (Kleidung, Mobiliar, Teppichböden usw.) kann man nicht mehr reinigen, sondern nur noch verbrennen.

– Demenzkranke haben KEIN Problem damit, zusammen mit Ungeziefer und Unrat (Maden, verschimmelte Lebensmittel u. ä.) zu leben und ziehen sich daher nicht selten Lebensmittelvergiftungen zu.

– Demenzkranke gelten rein rechtlich, solange kein Betreuer vom Vormundschaftsgericht amtlich bestellt worden ist, als voll geschäftsfähig und werden daher oft und gerne Opfer von Trickbetrügern (z. B. Drücker, Telefonverträge, Enkeltrick usw.).

– Demenzkranke verhalten sich im fortgeschrittenen Stadium wie Kleinkinder, hinter denen ständig jemand her sein muss, um sie davon abzuhalten, selbstschädigenden Blödsinn zu machen. Das aber betrachtet der Demenzkranke (weil er sich ja für kerngesund hält) als Bevormundung und reagiert entsprechend ungehalten; Dank gibt’s niemals.

– Demenzkranke kultivieren einen pathologischen Egoismus, weil sich das ganze Universum nach ihrem Dafürhalten nur noch um sie und um ihr beständig schrumpfendes Verständnis zu drehen hat.

– Demenzkranke sind unfähig Entscheidungen zu treffen, daher keine langwierig-sinnlosen Diskussionen führen, sondern die vor vollendete Tatsachen stellen (woraufhin die sich natürlich übergangen fühlen und pissig sind).

– Demenzkranke haben keinen Bezug mehr zu Geld und Preisen; die drücken einem 80 Cent für die Monatseinkäufe von drei Personen mit den Worten „Das muss aber für den Monat reichen!“ in die Hand. Daher einen Einkaufszettel machen (was nicht drauf steht das gibt’s eben nicht und gut is‘), überschlagen wieviel es kostet, sich das Geld im Voraus geben lassen und NIEMALS Geld für die auslegen: Was hinterher nicht da ist das ist eben nicht da! NICHT wegen jedem Teil einzeln losrennen! Hunger oder Durst können den Erkrankten zeitweise zur Vernunft bringen.

– Auch wenn der Demenzkranke offensichtlich vollkommen unzurechnungsfähig ist darf die Pflegeperson ohne das Einverständnis eines gerichtlich bestellten Betreuers NICHTS gegen den Willen des Kranken unternehmen (d. h. hier kommt es zu dem berüchtigten juristischen Zwiespalt von unterlassener Hilfeleistung einerseits und Nötigung andererseits).

– Bei Demenzkranken lässt der Geruchssinn gewaltig nach (neurologische Störung), so dass sie übelkeiterregend stinken können und das für vollkommen normal halten, darüber hinaus sogar höchstgradig ungehalten reagieren, wenn man sie darauf hinweist.

– Für Demenzkranke im fortgeschrittenen Zustand ist es urnormal, ihre Fäkalien überall in der Wohnung zu verteilen.

– Die Medikation von Demenzkranken gerät mitunter zum Nervenkrieg, wenn nämlich der Kranke plötzlich vergessen hat, dass er Medikamente einnehmen muss und das von jetzt auf gleich mitunter aggressiv verweigert; die Pflegeperson muss sich dann nicht selten ein „DUWILLSTMICHVAGIFTN!!!“ anhören: Das ist völlig OK, denn es handelt sich um die Gesundheit des Pflegefalls und eben eben nicht um die Gesundheit der Pflegeperson.

– Beim Artzbesuch des Demenzkranken gibt es für den keinerlei Beschwerden, weil er schon wieder vergessen hat, wie er zehn Sekunden zuvor am Rumjammern war. Mehr noch: Teilt die Pflegeperson dem Arzt mit was passiert ist, dann streitet der Pflegefall das ab und bezichtigt die Pflegeperson der Lüge, weil er sich demenzbedingt an gar nichts mehr erinnert.

– Hilfsmittel wie Hörgerät, Zahnersatz, Brille, Toilettenstuhl usw. werden oft und gerne verweigert, weil der Demenzkranke die eigene Situation nicht mehr beurteilen kann und daher völlig falsch einschätzt; dabei hat er grundsätzlich Recht und die Pflegepersonen wollen ihn nur bevormunden.

– Wenn ein Demenzkranker über Jahre hinweg ein ausgeprägt phlegmatisches Verhalten kultiviert, welches im Laufe der Zeit Gelenkversteifung und Wassereinlagerungen nach sich zieht, dann ist das ursächlich auf die abhanden gekommene zeitliche Orientierung zurück zu führen, was vom Erkrankten aber massiv bestritten wird.

– Demenzkranke verhalten sich nicht selten grundlos aggressiv, zumeist lautstark-verbal, im Einzelfall aber auch physisch: Weghören und Angriffe ins Leere laufen lassen; wenn der Kranke dabei das Gleichgewicht verliert und stürzt ist das sein Problem (Eigenschutz geht vor): Jeder hat ein Recht auf Sturz!

– Demenzkranke tendieren dazu, therapeutische Behandlungen zu verweigern oder abzubrechen, um nicht aus ihrem gewohnten Tagesablauf gerissen zu werden.

– Eine Demenzerkrankung beginnt ganz langsam und schleichend, um sich irgendwann schubweise exponentiell zu verstärken. Die Plateauphasen zwischen den einzelnen Schüben dauern manchmal Wochen oder Monate; die rapide fortschreitende Verschlechterung hingegen u. U. nur Tage. D. h. ein Erkrankter, der sich vor einer Woche vielleicht noch selbst waschen konnte, kann das eine Woche später plötzlich von heute auf morgen nicht mehr (und will es auch nicht mehr).

– Im fortgeschrittenen Stadium zeigt der Demenzkranke keinerlei Interesse, ihm abhanden gekommene Fähigkeiten (Körperpflege, Toilettengang, Haushaltsführung etc.) weiterhin zu beherrschen oder zu reaktivieren. Zudem lehnt er jeden Vorstoß der Pflegekraft, in zu derartigen Tätigkeiten animieren zu wollen, vehement ab.

– Bei fortgeschrittener Erkrankung befleißigt sich der Demenzkranke mitunter eines Verhaltens, welches dem Tourette-Syndrom ähnelt u. d. h. er kotzt förmlich urplötzlich und völlig grundlos in voller Lautstärke unverständliche Textgewölle oder wüste Beschimpfungen raus.

– Demenzkranke erkennen keine Gefahren, so dass Unfälle häufig vorkommen.

– Demenzkranke verweigern bei fortgeschrittener Krankheit mitunter die verbale Kommunikation und fuchteln nur sinnlos mit den Gliedmaßen rum; die Pflegekraft kann dann nur erahnen, worum es eigentlich geht.

– Die Kommunikation leidet unter dem Fortschreiten der Erkrankung. Der Kranke sagt dann irgendwann bspw. nicht mehr „Ich finde den Briefkastenschlüssel nicht!“ sondern brüllt stattdessen aus Leibeskräften: „ZOMDEUBLDÄRRSCHLÖSSLSCHEISSÄÄÄ!!!“ Die Pflegekraft darf dann raten was damit gemeint ist (und sie errät das niemals schnell genug).

– Bei fortgeschrittener Demenz werden Wünsche vom Kranken häufig nicht mehr geäußert, sondern stattdessen nur aus Leibeskräften völlig hirnlos rumgebrüllt.

– Demenzkranke betrachten Hilfs- und Serviceleistungen aller Art rund um die Uhr als eine Selbstverständlichkeit, die auch jederzeit ohne jeglichen Dank brüsk eingefordert werden kann.

– Demenzkranke bauen, weil sie alles vergessen, häufig Mist. Das aber vergessen sie auch und unterstellen dann ihren Pflegekräften mit den haarsträubendsten Begründungen, die Fehler gemacht zu haben (Pflegepersonen wollen ihnen nur Böses). Wobei die völlig haltlose Unterstellung binnen Rekordzeit für den Kranken zur unumstößlichen Wahrheit mutiert.

– Da Pflegekräfte dem Kranken in seinem Wahn immer nur Böses wollen betrachtet er die als das Allerletzte, wohingegen Personen, die keinen einzigen Handschlag tun und sich nur alle Jubeljahre mal blicken lassen, höchstes Ansehen genießen.

– Demenzkranke machen keine Fehler (wenn etwas geschieht, dann sind immer die anderen Schuld oder es passierte „VONALLAINÄÄÄ!!!“), lassen sich nichts sagen und zeigen sich uneinsichtig.

– Für den Demenzkranken ist die Demenz kein Problem, denn er betrachtet seine Krankheit nicht als Erkrankung. Probleme machen für ihn immer nur die anderen (für die Demenz nicht selten die reine Hölle bedeutet).

Wie der Demenzkranke sich im Einzelfall verhält hängt von der Art und dem Fortschritt seiner Krankheit ab: Er kann ganz pflegeleicht sein. Aber auch das genaue Gegenteil kann eintreten. Wodurch Demenz verursacht wird ist bisher unbekannt. Prionen-ähnliche Eiweißverbindungen sind als mögliche Ursache genauso im Gespräch wie eine schleichende Vergiftung durch Umweltchemikalien oder durch Aluminium. Demenz ist irreversibel. Eine medikamentöse Behandlung existiert nicht; einzig im Frühstadium kann versucht werden, den Krankheitsverlauf medikamentös möglichst lange hinauszuzögern. Die Chance dabei ist Fifty-Fifty.

Ist die Erkrankung erst einmal da, dann zögert ein therapeutisch geregelter Tagesablauf in einer geeigneten Einrichtung den Abbau der geistigen Fähigkeiten dadurch hinaus, dass aufgrund des Trainings andere Gehirnteile die Aufgaben der zerfallenen Teile übernehmen: Etwas anderes kann man nicht machen! Nach Angaben aus dem Jahr 2016 sind in Deutschland 1,5 Millionen Menschen von Demenz betroffen; das entspricht knapp 2% der Bevölkerung. Das bedeutet aber auch, dass die Demenz jeden treffen kann – auch diejenigen, die sich über Demenzkranke und über deren Pflegekräfte lustig machen. Vielleicht sind ja genau das dann die nächsten Personen, um die ich mich kümmern muss … 😦