Der Juli ist so ein typischer Garten-Vollbeschäftigungsmonat. Weil da alles auf einmal kommt: Himbeeren, schwarze und rote Johannisbeeren, Bohnen, rote und gelbe Stachelbeeren, rote und gelbe Zwiebeln, Sauerkischen etc. D. h. ernten und konservieren bzw. verarbeiten von früh bis spät, in jeder freien Minute (Marmelade, Saft, Einfrieren). Die Himbeeren, schwarzen Johannisbeeren, Stachelbeeren und Zwiebeln sind zumindest schonmal abgehakt. Die roten Johannisbeeren und die Sauerkirschen sind in Arbeit. Der Rasen muss noch weiterhin warten, obgleich da mittlerweile der Begriff „Wiese“ zumindest stellenweise schon durchaus angebracht wäre.

Aber das Erntegut geht nunmal vor, wenn die ganze vorausgegangene Arbeit nicht umsonst gewesen sein soll! Nur die wenigsten Sachen kommen ganz von alleine. So wie bspw. mein Wildblumenbeet, das ich ja im letzten Monat schonmal kurz vorgestellt hatte. Es summt und brummt dort mittlerweile und was für’s Auge ist’s obendrein! Zugegeben, es gab schonmal deutlich mehr Insekten. Aber so ein Wildblumenbeet liefert wenigstens den letzten Überlebenden noch Nahrung. Wenn einer sowas anlegt, dann bringt das nicht viel. Wenn das aber ganz viele machen … Und das Anlegen eines solchen Beetes ist denkbar einfach: Im Frühjahr den Boden auflockern (graben), begradigen (harken), Wildblumensaat drauf und die etwas festtreten, damit die Vögel nicht gleich alles wegholen. Dann nur noch abwarten bis zum Sommer … – ein Dutzend Bilder. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!