Es ist mal wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Allerdings ein Jahr, welches meiner unmaßgeblichen Meinung nach ersatzlos gestrichen gehört. Corona ist nur eins der Probleme, die einem das Jahr vermiest haben. Uneinsichtige Pflegefälle sind ein anderes. Und wenn ich darüber hinaus noch zurückblicke, dann haben in diesem Jahr derart viele Reparaturen und Neuerungen im und um’s Haus herum angestanden, dass ich eigentlich nur noch weglaufen möchte. Wir hatten bestimmt alle paar Wochen Handwerker im Haus, vom Maurer über Klempner, Rohrreinigungsdienst, Maler etc. bis hin zum Gärtner – nämlich immer dann, wenn wir selbst mit unserem Latein am Ende gewesen sind. Wobei unsere Eigenleistung nahezu täglich gefordert worden ist. Zu allem Überfluss war die Urlaubswoche so rein wettertechnisch betrachtet auch noch der absolute Griff ins Klo. Aber immerhin sind wir bis jetzt von Corona verschont geblieben …

Weihnachten verläuft in diesem Jahr anders, nämlich ruhiger. Ohne Verwandtschaftshorden und stattdessen nur mit Kurzbesuchen der Kinder. Soziale Kontakte reduzieren lautet die Devise. Wenn ich meine sozialen Kontakte noch weiter reduzieren soll, dann muss ich zuhause die Spiegel abhängen! Ihr merkt schon: Ich nehme das alles inzwischen bloß noch mit einem grottenschwarzen Humor. Das ist reiner Selbstschutz. Dennoch wünsche ich der gesamten Leserschaft Frohe Weihnachten! Ich hoffe ja, dass die Zeiten irgendwann mal wieder besser werden … Für diesen Weihnachtsgruß habe ich mal ein etwas unbekannteres Weihnachtslied rausgesucht. Es stammt von einem Vollblutmusiker, nämlich von Dieter Birr, dem einen oder anderen vielleicht besser bekannt unter dem Spitznamen „Maschine“. Hier ist also die „Matrosenweihnacht“ von „Maschine ft. Kerstin Ott“. Bleibt gesund!