Wie zum Monatsanfang im Bluetooth-Beitrag bereits erwähnt, hatte ich mir ja einen neuen Rechner zugelegt. Der wurde immer mal wieder nach Feierabend so Stück für Stück nach dem Schema des Software-Legos aufgebaut. Heute war nun der große Tag des Austausches. Was soll ich sagen? Alle technischen Details korrekt berücksichtigt und meine gesamte Uralt-Peripherie funktioniert an der neuen Kiste: 16GB RAM sind schon echt was Feines! Lediglich der alte und über einen DA-Wandler an HDMI gestöpselte VGA-Monitor benötigte eine satte Viertelstunde an Bedenkzeit, bevor er die Sache mit dem Synchronisieren begriffen hatte. Einziger Wermutstropfen dabei: Meine Uralt-Kopie des Microsoft Office 2000 vom Flohmarkt läuft nicht mehr. Macht aber nichts, LibreOffice ist ein mehr als vollwertiger Ersatz. Sogar meine 30-40 Jahre alten und immer mal wieder so alle Vierteljahr benötigten DOS-Antiquitäten habe ich zum Laufen gekriegt!

So weit, so gut. Da war allerdings noch was … Seit dem Jahr 2005 gibt es die portable Software „Kalenderchen„, seinerzeit noch in der Version 4. Das Jahr 2005: Das waren noch WinXP-Zeiten! Ich verwende die alte Version noch immer, denn dieser Kalender liefert mir alles, was ich an täglichen Terminen beachten muss – und zwar, wie ich finde, viel besser als es jeder Office-Krempel tun könnte. Aber das ist selbstverständlich Ansichtssache. So richtig nützlich ist das Programm aber erst dann, wenn es gleich beim Starten des PCs aufpoppt. D. h. man muss es in die Autostart-Gruppe packen. Wie funktioniert das unter Win10?

Eigentlich ganz einfach … Zuerst wird eine Verknüpfung zu dem Programm, das man in der Startgruppe haben will, angelegt – also mit der rechten Maustaste irgendwo auf einen freien Desktop-Bereich klicken, in der sich öffnenden Drop-Down-Liste „Neu/ Verknüpfung“ wählen, das Startprogramm (hier im Beispiel: „Kalenderchen.exe“) suchen und anklicken, „OK“, „Weiter“, nun noch einen Programmnamen vergeben, auf „Fertig stellen“ klicken und dann liegt die Verknüpfung auf dem Desktop. Um die jetzt in die Autostart-Gruppe zu bringen drückt man die Tastenkombination [Windowstaste][r]. Daraufhin öffnet sich das „Ausführen“-Fenster. Hier gibt man „shell:startup“ ein und bestätigt mit „OK“.

 

Jetzt öffnet sich der Autostart-Ordner. Der wird auf Fenstergröße verkleinert. Per drag’n drop zieht man die Verknüpfung vom Desktop dort hinein. Das war’s auch schon! Fenster des Autostart-Ordners schließen. Was noch fehlt ist der Rechner-Neustart um zu überprüfen, ob auch alles funktioniert hat. Nach dem Neustart sollte nämlich jetzt das neu in die Startgruppe aufgenommene Programm (hier also der Kalender) automatisch geöffnet werden. Klappt: Wenn ich den Rechner hochfahre ist der Kalender auch sofort da und informiert über alle wichtigen Termine! Genau so, wie ich’s seit WinXP gewohnt bin – never change a running system!