„Wer mit der Herde läuft muss immer Ärschen folgen.“
(Oliver Kalkofe, Kabarettist)

Schwarz-Weiß-Malerei kann durchaus von Vorteil sein – nämlich immer dann, wenn eine Einteilung in „Gut“ und „Böse“ vorgenommen werden soll. Eine derartige Einteilung ist hinsichtlich des Machterhalts und des Machtausbaus von Nutzen – aber natürlich nur für den Mächtigen. Doch sie bietet eine hervorragende Gelegenheit um kritisch-differenzierende Stimmen mundtot zu machen. Im einfachsten Falle durch Diffamierung und Kriminalisierung. Mit Hinblick auf Corona: Wer nicht zu allem, was von oben bestimmt wird, blind „Ja“ und „Amen“ sagt, der ist ein Covidiot. Solche Menschen kann und darf man nicht ernst nehmen; die sind gefährlich. Gegen eine solche Gefahr muss notfalls der Staat vorgehen. So lassen sich abweichende Meinungen und kritisches Hinterfragen ganz elegant unterdrücken. Was dabei zwangsläufig auf der Strecke bleibt, ist die zweckdienliche Sachlichkeit. Um die allerdings bemühe ich mich. Folglich bin ich – wie könnte es auch anders sein – selbst ein Covidiot. Weil ich nicht mit der Herde laufe: Böse, böse, böse … 😉

Um mir selbst ein Bild zu machen durchforste ich regelmäßig die Wissenschaftsmeldungen bzg. Corona und meide die Mainstream-Sensations-Schlagzeilen. Vieles von dem, was ich finde, wird Tage oder Wochen später, wenn es schon die Züge eines Ladenhüters angenommen hat, von den Mainstream-Medien als „das Neueste vom Neuen“, als „der Durchbruch schlechthin“ in Riesenschlagzeilen wieder aufgewärmt – in verkürzter, teils gar verfälschter, Form und so, dass es einer bestimmten politischen Richtung entspricht: Nicht mein Ding. Da halte ich mich lieber an die Wissenschaftsberichte. In diesem Sinne habe ich mal ein kleines „Corona kompakt“ mit den Meldungen so ungefähr aus dem letzten Vierteljahr zusammengestellt. Das differenziert zwischen Vorbeugung, sozialen Kontakten, Impfstoffen, Impfnebenwirkungen und Medikamenten zur Behandlung von CoViD-19. Fangen wir mal an …

Da wäre zunächst einmal die Vorbeugung. Es bedarf immer einer gewissen Erregermenge – die von Krankheit zu Krankheit unterschiedlich ausfällt – um eine Infektion auszulösen. Verringert man die auf einen einströmende Erregeranzahl, dann steigt folglich auch die Chance, gesund zu bleiben. Und – wer hätte das gedacht! – dafür gibt’s außer den FFP2-Masken noch weitere Mittel und Wege. Sagen jedenfalls die Wissenschaftler, die an Corona forschen. Da wären erst einmal Mundspüllösungen und sogar Kochsalz-Nasensprays, wie sie beim Discounter gehandelt werden, zu nennen. Hinzu kommt, man höre und staune, noch das eine oder andere Nahrungsergänzungsmittel. Wohlgemerkt: All das verhindert eine Infektion nicht. Aber es erschwert sie.

Kommen wir zu den sozialen Kontakten. Die sind durchaus möglich – und zwar draußen. Unter diesem Gesichtspunkt ist das, was gerade mit den Ausgangssperren abgeht, geradezu hirnrissig. Es ist kontraproduktiv hoch drei, denn es bewirkt, dass die Leute sich drinnen treffen. Wenn man nicht eine abgrundtiefe Dämlichkeit der dafür Verantwortlichen zugrunde legen will, dann bleibt wirklich nur noch eine einzige Erklärung, nämlich die des bewussten Verlängerns der Seuche. Und falls das zutreffen sollte – zu welchem Zweck?

Das Impfen hat hierzulande mittlerweile – und glücklicherweise – an Fahrt aufgenommen. Wusstet ihr, dass schon die Erstdosis das Erkrankungsrisiko um bis zu zwei Dritteln senken kann? Allerdings schützen die gebildeten Antikörper nur bedingt und so sind spätere Reinfektionen durchaus möglich und wahrscheinlich. Die Impfung ersetzt daher nicht die Hygienevorschriften! Ursache dafür ist ein Blutbestandteil. Wozu ist die Impfung dann noch gut? Ganz einfach: Sie vermeidet schwere Verläufe. Allerdings nicht bei jeder Virusmutation. Was wovor schützt hängt vom jeweiligen Impfstoff ab.

Nun sind aber besagte Impfstoffe wegen Impfnebenwirkungen ins Gerede gekommen. Gemeint sind die Thrombosen. Deren Häufigkeit ist seitens der Medien über Gebühr aufgebauscht worden: Das Thromoboserisiko durch CoViD-19 selbst ist um Zehnerpotenzen größer! Mittlerweile ist auch bekannt, wie bzw. warum die Thrombosen entstehen: Dahinter steckt eine Autoimmunreaktion, die auch von anderen Medikamenten her bekannt ist und die auch bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson auftritt. Es handelt sich allerdings um eine Autoimmunreaktion, die gut und erfolgreich mit Blutverdünnern und/oder Kortison behandelt werden kann. Diese Reaktion tritt nur bei den Vektorimpfstoffen auf, so dass die verwendeten und den Menschen nicht krankmachenden Schimpansen-Adenoviren (die Vektorviren) als Verursacher im Verdacht stehen. Unabhängig davon aber bietet es sich doch durchaus an, die Impfung einer Thrombose-gefährdeten Risikogruppe mit der temporären, prophylaktischen Behandlung durch Blutverdünner zu koppeln, wenn wirklich kein anderer Impfstoff zur Verfügung steht.

Bleiben noch die Medikamente zur Behandlung der bereits ausgebrochenen Krankheit. Es existieren kaum Medikamente dafür. Einen Lichtblick liefert Asthmaspray mit dem Wirkstoff Budesonid, der z. Zt. als „bedeutender Fortschritt“ in der Behandlung von CoViD-19 betrachtet wird. Warum gibt es nicht mehr derartiger Fortschritte? Weil das kaum einer gezielt untersucht. Geld ließe sich bestenfalls mit einem neu entwickelten Medikament verdienen, doch die betreffende Entwicklung wäre teuer und langwierig – zu teuer und zu langwierig. Man könnte aber auch andere, bereits am Markt erhältliche Medikamente (wie z. B. das o. e. Asthmaspray) hinsichtlich ihrer Wirkunng auf Corona testen. Das nennt man Repurposing. Das Repurposing bietet hier ein großes und bislang kaum genutztes Potential. Nur lohnt sich das für die Pharmaindustrie nicht, denn da es kein neues Medikament ist und u. U. bereits die Patente ausgelaufen sind, könnte damit jeder was verdienen. Im Falle des o. e. Asthma-Sprays verhält es sich übrigens etwas anders: Dessen Hersteller ist nämlich auch AstraZeneca, der das Spray unter dem Handelsnamen „Symbicort“ vertreibt u. d. h. hier besteht durchaus ein wirtschaftliches Interesse.

Vielleicht hätte man all das regierungsseitig mal berücksichtigen und der Bevölkerung kommunizieren sollen (mit gewissen Propagandasendern hätte man dazu die Möglichkeit gehabt), bevor man dem ewigen Gequengele eines Karl Laberbach (oder wie der heißt) von wegen Lockdown und Ausgangssperren nur allzu bereitwillig – dient das doch dem Machterhalt und der Machtvergrößerung – nachgegeben hat. Aber so, wie es gelaufen ist, war es allemal viel einfacher.

Keine Info, keine unbequemen Fragen: „Führer befiehl, wir folgen!“ oder „L’etat c’est moi!“ Kennt man ja irgendwoher aus der Vergangenheit … Warum nur habe ich das Gefühl, dass die Pandemie bei so vielen Einschränkungen nur vorgeschoben ist und dass Corona als Mittel zum Zweck dient? Warum nur kann ich mich des Verdachts nicht erwehren, dass es gar nicht primär um eine effektive Seuchenbekämpfung geht? Und wen interessieren schon wissenschaftliche Erkenntnisse und differenzierte Betrachtungsweisen, wenn da als Covidioten bezeichnete Menschen mit von der Partie sind? Wir Deutschen haben’s ja so gut … – wir lassen sogar schon für uns denken! 😦