Anfangs habe ich die Impfung mit mRNA ja abgelehnt. Als ich dann aber erfuhr, dass der Impfstoff auf die Mitochondrien und nicht auf das Genom geht begann ich meine Meinung zu ändern. Kommt noch erschwerend hinzu, dass hinsichtlich der Infektionen die Einschläge immer näher kamen. Nein, K1 – also eine Kontaktperson ersten Grades – war ich nicht. Aber zweiten und dritten Grades durchaus und da kamen schon ein paar Infizierte zusammen. So etwas bleibt gar nicht aus, wenn man beruflich mit der einen oder anderen Risikogruppe zu tun hat. Außerdem zählte ich selbst ja auch zu einer Risikogruppe. Als der Arbeitgeber dann die Impfung anbot blieb ich zwar skeptisch, nahm das Angebot aber dankend an. Kleiner Hinweis an alle diejenigen, die Corona für eine Erfindung halten: Informiert euch mal ordentlich und nicht über Fake News. Das könnte eure Meinung ändern. Ich will allerdings keinesfalls bestreiten, dass gewisse Politclowns unter dem Deckmäntelchen „Corona“ einiges zur eigenen Machterweiterung und gegen die Bevölkerung durchgedrückt haben. Doch darum soll es hier nicht gehen.

Es geht um meine eigene Corona-Impfung. Man hört ja immer wieder die wildesten Horrorgeschichten von den obskursten Nebenwirkungen. Ja klar, jeder reagiert anders. Schön war’s nicht. Aber erträglich. Am 16.04.2021 erhielt ich die erste Impfung im Impfzentrum Stadthagen: Schlangestehen, Einladung kontrollieren, Fieber messen, Handdesinfektion, QR-Code scannen, Ausweiskontrolle und anschließend die Security: Der absolute Hit! „Messer, Pistole?“ „Ja, liegt alles im Auto!“ Der Blick, der auf diese Antwort folgte … – und meine Arbeitskollegen waren urplötzlich alle verschwunden, hatten offensichtlich mit mir nichts mehr zu tun. Jedenfalls bekam ich die Moderna-Injektion. Nach fünf Minuten trat ein heftiger Juckreiz an der Einstichstelle auf, der aber nach zehn Minuten schon wieder verschwunden war. Eine Viertelstunde nach der Spritze kam es zu einem leichten Gefühl der Benommenheit, welches etwa zwei Stunden lang anhielt. Frische Luft und die Road Hammers auf voller Lautstärke halfen zuverlässig dagegen. Am nächsten Tag schmerzte die Einstichstelle etwas und der Impfarm fühlte sich schlapp ähnlich einem Muskelkater an. Das verging im Tagesverlauf. Mehr war aber nicht.

Am 28.05.2021 bekam ich die zweite Impfung, wieder mit Moderna, und es wurde schon im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Reaktion darauf etwas heftiger ausfallen kann. Tat sie dann ja auch. Nach einer Stunde fühlte ich mich ziemlich beduselt und stand quasi neben mir. Durch eine Glastür wäre ich wohl durchgelaufen. Mehrstündige leichte Kopfschmerzen und zunächst ein Juckreiz an der Einstichstelle gesellten sich hinzu. Rund sechs Stunden nach der Spritze raubten mir Schmerzen an der Einstichstelle den Nachtschlaf; zudem traten noch mehrfach Muskelkrämpfe auf. Der nächste Tag: Der Impfarm fühlte sich lahm und kraftlos an; ich war ganz allgemein „nicht auf dem Damm“, dazu unkonzentriert und schlapp, fühlte mich erschöpft, hatte keinerlei Motivation, dafür aber Kopf- und Gliederschmerzen. So etwa 24 Stunden nach der Spritze setzte urplötzlich und aus heiterem Himmel Schüttelfrost ein. Fieber bekam ich keins.

Heute, zwei Tage nach der Zweitimpfung bin ich noch etwas wackelig auf den Beinen und zeitweise tritt noch ein leichter Kopfschmerz auf. Aber das geht zurück. Ein dritter Arm oder Antennen auf dem Kopf sind mir auch nicht gewachsen. Ich hab’s also weggesteckt. Mal rein so im Vergleich: Ein eingewachsener Fußnagel ist schlimmer! Daher meine Empfehlung: Wenn ihr die Möglichkeit dazu habt, dann lasst euch impfen. Ist igendwo sicherer. Außerdem ist dann schon eine gewisse Grundimmunisierung da, wenn im Herbst die nächste Welle mit welcher Escape-Mutante auch immer kommt … BTW: Mit einer deutschen Variante braucht ihr dann aber noch nicht zu rechnen, denn die ist noch mit dem Ausfüllen der erforderlichen Anträge beschäftigt! 😉