Jambalaya ist wohl so so ziemlich das traditionellste Essen der Cajun-Küche, also ein auf Langkornreis basierendes Gericht mit Zusätzen von Gemüse und Fleisch, manchmal auch Fisch. Ich hab’s mal mit Fleisch – nämlich mit Bratwurst – ausprobiert. Schützenhilfe leistete mir dabei ein eher zufällig bei YouTube gefundenes Rezept, dass ich etwas variiert und nachgekocht habe. Es schmeckt vorzüglich und mit einem Rohstoffpreis von knapp 3,50€ pro Portion halten sich die Kosten auch in vertretbaren Grenzen. Allerdings machte es doch etwas mehr Arbeit als ich dachte – im Video sah das nämlich alles so einfach und schnell aus! Egal – es hat sich gelohnt das mal auszuprobieren und nur das zählt!

Portionen: 4
Zeitbedarf: 1,5 Stunden

Zutaten:
2 Paprika
1 große oder 2 mittlere Zwiebeln
3 mittlere oder 2 große Tomaten
5 Zehen Knoblauch
500-750g Bratwurst (bspw. zehn kleine Bratwürste, Schinkengriller o. ä.)
250g Reis
600ml Wasser
70g Tomatenmark (ca. 1/3 Tube)
1 TL Salz
1/2 TL Oregano (NICHT mehr!)
1 TL Chipotle (oder andere mittelscharfe Chilis; geräuchert ist immer gut)
ggf. frische Gartenkräuter (Schnittlauch, Petersilie usw. – muss aber nicht sein)

Zubereitung:
Öl in die (28cm-) Pfanne geben und die Bratwürste für rund 10 Minuten bei starker Hitze gut anbraten, anschließend rausnehmen. Zwischenzeitlich Paprika, Zwiebel, Tomaten sowie Knoblauch putzen und gut zerkleinern. Das zerkleinerte Gemüse in die Pfanne geben und gleichfalls für rund 10 Minuten anbraten. Während es brät werden die Bratwürste kleingeschnitten. Die kleingeschnittene Bratwurst in einen 3l-Kochtopf geben und das Gemüse aus der Pfanne inklusive des Suds hinzufügen, anschließend gut umrühren. Tomatenmark und die Gewürze hinein geben und das Wasser zusetzen; alles umrühren. Nun noch den Reis unterrühren und alles vorsichtig aufkochen – dabei viel rühren und aufpassen, denn der Reis hängt ganz schnell und ganz leicht an! Hitze reduzieren und alles auf möglichst kleiner Flamme unter häufigem Rühren für 25 Minuten offen köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Servieren auf dem Teller kann man, wenn man möchte, zur Dekoration oben noch die Gartenkräuter drauf geben – das muss aber nicht sein (ist nur was für’s Auge).