Raus! Einfach nur mal raus! Am Nachmittag war es mal wieder soweit. Ich schnappte mir an Fotoausrüstung das, was ich zum Ablichten von fließendem Wasser zu brauchen glaubte, verstaute alles auf dem Fahrrad und los ging’s. Also mit Stativ, Fernauslöser, Filtern ND4 und ND8 sowie mit der Kamera nebst Ersatzakku. Dann wurde mit der Blendenvorwahl rumprobiert, denn die Bilder sollten ja gestochen scharfe Objekte (die Steine im Bach) wie auch unscharfe Objekte (das fließende Wasser) zugleich beinhalten. Die Empfindlichkeit auf ISO 100 festgenagelt und die Blende wurde dann so eingestellt, dass sich unterschiedliche Belichtungszeiten ergaben. Ergebnis der Rumprobiererei: Bei etwa 1,3 Sekunden Belichtung wird das Wasser fädig-fließend abgebildet. Bei 2,5 bis 5 Sekunden Belichtungszeit wirkt es milchig. Bei mehr als 8 Sekunden setzt dann so ganz langsam eine Art von Nebeleffekt ein – je länger belichtet, desto besser. Allerdings erkennt man dann das Wasser eigentlich nicht mehr als Wasser. Hier sind mal fünf Aufnahmen von der Serie: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!