„Und rinnt das Blut reg‘ dich nicht auf;
nach sieben Litern hört es auf!“
(Alte Ersthelfer-Weisheit)

In dieser Woche habe ich zweimal Erste Hilfe leisten müssen. Erste Hilfe ist die eine Sache, aber Selbstschutz geht dabei vor – insbesondere dann, wenn Blut austritt: Gerade Kopfwunden kleckern ja bekanntlich ohne Ende! Nun ist Blut in mikrobiologischer Hinsicht eine ziemlich dreckige Plörre. Den ersten und besten Selbstschutz dagegen bieten Schutzhandschuhe. Die sollte man eigentlich IMMER zur Hand haben. Darum geht es in diesem kleinen Tipp zwischendurch. Wie führt man Schutzhandschuhe so mit, dass sie immer griffbereit sind? Ganz einfach – indem man sich ein Ü-Ei kauft. Das Auspacken und die Schokolade aufessen (ist Nervennahrung). Dann das Spielzeug rausnehmen und irgendwem vermachen, der damit was anfangen kann. Gebraucht wird nämlich nur dessen als Verpackung dienende, kleine Plastik-Kapsel. Da passt genau ein Paar Schutzhandschuhe rein und wieder verschlossen passt das dann in jede Hosen- oder Jackentasche. Selbstschutz ist nämlich manchmal wirklich ganz einfach!

Und da wir schonmal beim Thema sind: Liebe Leserschaft, wie lange liegt eigentlich euer letzter Ersthelferkurs zurück? Könnt ihr mit einem Defi umgehen (die Dinger hängen ja inzwischen überall rum) oder die HLW durchführen? Zur HLW sei noch angemerkt, dass Ersthelfer die zum Rhythmus von „Staying Alive“ machen, Profis hingegen zum Rhythmus von „Highway To Hell“ 😉 . Wenn bei der HLW eine Rippe knacken sollte dann wertet das als Zeichen dafür, dass ihr es richtig macht. Im Überlebensfall heilt die nämlich wieder. Sollte allerdings der Kopf des Unfallopfers seitlich wegrollern, dann lohnt sich die Drückerei nicht mehr wirklich.