Morgens mal lange ausschlafen – also bis 07:00 Uhr – das hat was! Der Blick nach draußen: Minus 2°C und dichter Nebel. Allerdings senkte sich der Nebel etwas und gab kurzzeitig den Blick auf den Vollmond frei. Na gut, ganz voll ist der nicht mehr – Vollmond war vorgestern. Aber dann war da diese Idee … – denn mit der Sony und dem E 70-350 als Objektiv hatte ich den Vollmond noch nie abgelichtet. Also einfach mal schnell ausprobiert, denn Zeit habe ich aktuell ja: Mein Resturlaub musste weg! Stativ aufgestellt, die Alpha 6000 da drauf geschraubt, alles auf „Manuell“ geschaltet und es dann mit ISO 100, 350mm Brennweite manuell fokussiert, Blende 11 und 1/200 Sekunde Belichtung per Fernauslöser versucht: Erfolg! Als es kurz darauf heller wurde hob sich der Nebel wieder und zu dieser Zeit entstand das Titelbild für diesen Beitrag mit ISO 125, Blende 4,5 und 1/160 Sekunde frei Hand.

Bei allen Bildern bemerkt man den Unterschied gegenüber meiner Nikon P510 überdeutlich – den Unterschied, den lichtstärkeres Objektiv und größerer Sensor ausmachen, denn das Bildrauschen ist um Welten geringer und die Nachbearbeitung gestaltete sich viel einfacher! Andererseits ist man natürlich mit der Bridge dafür sehr viel schneller und variabler … Jede Kamera hat eben ihre Vor- und Nachteile. Hier sind mal drei Bilder vom (nicht mehr ganz vollen) Vollmond: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! BTW: Nach Sonnenaufgang senkte sich der Nebel übrigens wieder und verwandelte sich blitzartig in ausgesprochen fieses Blitzeis …