So langsam wird es Frühling. Im Garten treiben sich wieder Marder und Waschbären rum. Die Regentonnen stehen wieder draußen. Einkäufe, Haushalt, Essen kochen und der Rasenmäher wurde mit Öl und Benzin befüllt sowie aus dem Winterschlaf erweckt – er ist schon beim zweiten Versuch angesprungen (den Rasen habe ich allerdings noch nicht gemäht). Anschließend waren die Fahrräder dran und nachdem das erledigt war, dachte ich mir: „Typischer Sonnabend, dieser Sonnabend: Nur Maloche – nichts wie weg!“ Fotoausrüstung eingepackt, Drahtesel gesattelt und ab zur Rodenberger Aue – ich habe inzwischen ja ein Faible für Langzeitbelichtungen. Der Wasserstand der Aue ist allerdings immer noch ziemlich hoch, so dass der Kontrast zwischen Bewegung (fließendem Wasser) und Ruhe (Steine) nur eingeschränkt möglich war. Die bereits tiefstehende Sonne zauberte zum Ausgleich dafür schöne Farbenspiele auf das Wasser. Hier sind mal zehn Aufnahmen davon, bewusst nicht allzu lange belichtet, weil mir persönlich „fädig“ aussehendes Wasser weitaus besser als „nebliges“ Wasser gefällt (auch wenn so mancher Profifotograf da völlig anderer Meinung ist, aber die machen eben ihre und ich mache nunmal meine Bilder). Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!