Als Perigäum wird der am erdnächsten stehende Mond bezeichnet. Er erscheint dann merklich größer. Wenn Perigäum und Vollmond zusammen fallen dann lohnt sich die Fotografie ganz besonders. Das war in der Nacht zum 14.06.2022 der Fall. Nur – wie beinahe immer bei x-beliebigen Himmelsereignissen – behinderten Wolken die freie Sicht, leicht daran erkennbar, dass sich ein großer Lichthof um den Vollmond gebildet hatte. Vergangene Nacht, so gegen 03:00 Uhr und bei klarem Himmel, versuchte ich es dann noch einmal – mit meinem 1.500mm-Altglas. Einmal hatte ich das ja schon probiert und so richtig knackig scharf waren die Aufnahmen seinerzeit nicht geworden, was ich auf die Schleierwolken schob. Aber waren die wirklich für die Unschärfe verantwortlich? Nein – es wird wohl am Objektiv liegen, einfach nur ausgereizt, an der Leistungsgrenze oder so … Jedenfalls hatte ich mir von den Fotos etwas mehr versprochen. Nun ja – man kann nicht alles haben. Hier sind trotzdem mal drei Bilder aus der Serie: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!