Lt. Wikipedia hatte Kassel bis 1932 einen ca. 200km entfernten, nördlichen und im Schaumburger Land gelegenen Stadtteil. Das ist Apelern, unser Nachbarort. Dort findet – von pandemiebedingten Ausnahmen einmal abgesehen – etwa seit der Jahrtausendwende jährlich das Kürbisfest statt. Ausrichter ist die Siedlergemeinschaft Apelern unter Mitwirkung der Kreisgruppe Deister-Süntel-Tal und mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren und Musikzüge aus der Umgebung. Läuft in etwa so ab: Die Kinder können bis zu einem bestimmten Termin die von ihnen geschnitzten Kürbisse einreichen. Die Kunstwerke werden ausgestellt und seitens einer Jury prämiert. Ein Laternenumzug ist obligatorisch und für das leibliche Wohl ist mit Bratwurst, Waffeln, Kürbissuppe usw. sowie Getränken gesorgt. Dazu gibt es Attraktionen wie z. B. Wurfbude oder Hüpfburg für die Kiddies.

Gestern war es mit dem 21. Kürbisfest wieder soweit. 55 Kürbisse waren eingereicht worden, so viele wie noch nie zuvor. Ich bin in meiner Eigenschaft als ehrenamtlicher Medienfuzzy der Kreisgruppe hingefahren und habe Fotos von der Veranstaltung gemacht – einer Veranstaltung, bei der vermutlich niemand mit so einem Besucherandrang gerechnet hatte, denn der ging in die Hunderte, so dass man das Event wirklich als gelungen bezeichnen kann. Ob man da in Bezug auf das Kürbisfest inzwischen schon von einer Tradition sprechen kann? Und bevor jetzt jemand meint, die DSGVO wäre nicht eingehalten worden: Überall wiesen Schilder die Besucher darauf hin, dass Fotos gemacht werden. Wer wollte hätte darauf bestehen können, nicht erkennbar abgebildet zu werden. Gemeldet hat sich keiner. Hier sind ein paar Impressionen von dem überaus beliebten Fest. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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