Süntelbuchen mal anders … fotografiert. Kam so: Montag – bei dem Schmierwetter – hatte ich mich intensiv um die Internet-Auftritte der Sgm Lauenau und der Kreisgruppe gekümmert. Gestern musste stundenlang im Garten gegraben und auch sonst noch so einiges winterfest gemacht werden. Heute ging der halbe Tag für die Zahn-OP meiner geistig behinderten Schwägerin drauf, wobei ich den Taxifahrer machen musste (nicht ganz ungefährlich, wenn jederzeit von hinten auf einen eingeschlagen werden kann – heute zwar nicht, aber dreimal habe ich das bereits erlebt). Wieder zurück gönnte ich mir eine kleine Auszeit – einfach mal raus … und suchte nach längerer Zeit mal wieder die Süntelbuchenallee in Bad Nenndorf auf.

Weil: Kalt, klar, trocken und sonnig. Die Lichtverhältnisse schienen mir wie geschaffen für 3D-Aufnahmen zu sein. Außerdem hatte ich das erklärte Ziel, von den Süntelbuchen Panoramaaufnahmen zu machen – knifflig! Man muss sich die Süntelbuchenalle in etwa so vorstellen: Das ist ein gut einen halben Kilometer langer, L-förmiger „Schlauch“ mit den Süntelbuchen links und rechts vom Weg. Dazwischen – oder auch unter den Kronen, denn die Bäume begeben sich mit ihrem Knick-, Dreh- und Sonstwie-Wuchs primär in die Breite – geht man lang. Ein Pano in einem Schlauch zu machen ist so’ne Sache. Da ist der richtige Standort entscheidend. Den musste ich erstmal finden. Als es dann soweit war hatte ich volles Gegenlicht – auch nicht gerade ideal …

Für die Panos verwendete ich meine alte Nikon P510. Die 3D-Aufnahmen hingegen entstanden mit einer echten 3D-Kamera, nämlich mit der meinerseits eher selten benutzten Fujifilm Finepix 3DW3. Eher selten deswegen, weil solche Bilder förmlich nach schier endloser Umarbeitung schreien, denn die dazu passende IT-Anlage zur Darstellung ohne Umarbeitung kostet soviel wie ein Mittelklassewagen. Was dann folgte war sehr viel Bildbearbeitung – einerseits zum Montieren der Panos und andererseits zum Umarbeiten der MPO-3D-Aufnahmen zu Farb-Anaglyphen-JPGs. Bei den 3D-Bildern benötigt ihr daher zum Betrachten auch eine handelsübliche Rot-Cyan-Anaglyphenbrille mit dem Rotfilter vor dem linken Auge. Na ja, hier sind mal die Bilder, nämlich ein Dutzend. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!